1964 | 2014

Projekte zum 50-Jahr-Jubiläum des Österreichischen Filmmuseums
Gregory J. Markopoulos beim Schnitt von "The Illiac Passion" (1967) Foto: The Temenos Archive © Jerome Hiler

19. bis 24. November 2014

Gregory J. Markopoulos war zwanzig, als er – parallel zu seinem Studium an der University of Southern California – sein erstes, einstündiges Hauptwerk fertigstellte: Du sang, de la volupté et de la mort (1947–48). Beeinflusst vom Surrealismus und der literarischen Moderne, wurde er damit, neben Maya Deren und Kenneth Anger, zum Mitbegründer des New American Cinema, der bedeutendsten Gruppierung im unabhängigen Film nach 1945.[...]

25. bis 29. November 2014

„Der Ausstellungsort eines Filmmuseums ist die Leinwand.“ 1964, im Gründungsjahr des Österreichischen Filmmuseums von Peter Kubelka formuliert, ist dieses avantgardistische Motto zum 50. Geburtstag mehr denn je ein Distinktionsmerkmal gegenüber anderen Museen – vor allem, aber nicht nur, solchen des Films. Von ihnen unterscheidet es sich, indem es Museum und Kino unauflöslich verschränkt.[...]

bis 30. November 2014

Über sechs Dekaden und gut 140 Filme hinweg hat sich John Ford an dem Projekt abgearbeitet, die Vereinigten Staaten von Amerika zu erzählen – in einer zutiefst persönlichen wie populären Form. Dabei wurde er früh als einer der ganz Großen des Kinos anerkannt, sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung (1936 erhielt er seinen ersten Regie-Oscar – ein Preis, den er als einziger viermal gewann) wie unter Cinephilen und Regiekollegen.[...]

bis 3. Dezember 2014

Der deutsche Regisseur und Autor Thomas Heise ist einer der bedeutendsten Dokumentarfilmer der Gegenwart. Seit Beginn der 1990er Jahre hat er in beharrlicher Unabhängigkeit ein singuläres Œuvre realisiert, das sich zu einem Gutteil dem gesellschaftlichen Umbruch im „wieder-vereinigten“ Deutschland widmet. Thomas Heise wird bei zahlreichen Vorstellungen anwesend sein.[...]

4. Dezember 2014 bis 8. Jänner 2015

1990 rief Martin Scorsese, Ehrenpräsident des Filmmuseums, die Film Foundation ins Leben, um das amerikanische Kino in seiner ganzen Bandbreite zu bewahren. Seither erwirkte die Stiftung die Rettung und Restaurierung von gut tausend Filmen. Die Schau bietet aus diesem Pool 48 Werke in glanzvoll restaurierten Filmkopien auf. Sie fokussiert auf eine Zeit (1928 bis 1963), die als klassische Hochblüte des US-Kinos bekannt ist.[...]

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Wien 1963 (1963, Edwin Zbonek) Quelle: media wien

Wien bewegt! Ihre Filme sind uns wichtig

Wir rufen die Wiener Bevölkerung auf, dem Filmmuseum ihre Filme zu überlassen.

 

SCHULPROGRAMME

Auch im Wintersemester 2014 bietet Schule im Kino wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um den Film an. Das Vermittlungsmodul Fokus Film beschäftigt sich dieses Semester mit Farbe in Film & bildender Kunst. Die Anmeldung für interessierte Klassen ist ab sofort möglich.

 
Philip Seymour Hoffman (1. Juni 2009)

In person: Videodokumente 1975-2013

Seltene Aufnahmen internationaler Filmmuseums-Besucher in Gespräch

 

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Der erste Weltkrieg in bewegten Bildern

Kinonedelja – Online Edition

Die erste Filmarbeit von Dziga Vertov

Zur Entstehung von F.W. Murnaus Tabu

Takes & Outtakes zum letzten Film Murnaus

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