Panzerkreuzer Potemkin, 1925/30, Sergej Eisenstein

6., 8. und 15. März 2015

Eisensteins Bronenosec Potemkin (1925) kam 1930, zu Beginn der Tonfilmära, in den deutschsprachigen Kinos neu heraus: als „Talkie“ mit synchronisiertem Ton auf Schallplatten. Die russischen Matrosen erhielten deutsche Stimmen, der Wiener Komponist Edmund Meisel bearbeitete seine Musik für die Tonfassung und baute Geräusche und Gesänge in das Werk ein. Nur wenige Monate später verstarb Meisel – und der Tonfilm Panzerkreuzer Potemkin geriet in Vergessenheit.[...]

bis 11. März 2015

In den vergangenen zehn Jahren hat das Filmmuseum an die 350 Filme restauriert bzw. durch Umkopierung gesichert. Die Schau versammelt 35 Beispiele für diese Arbeit: Werke aller Gattungen und Formate, entstanden zwischen 1907 und 2001. Darunter Großklassiker und anonyme Artefakte, kunstgeschichtliche Höhepunkte des Films und zeithistorische Dokumente, die bislang unzugänglich waren.[...]

bis 9. März 2015

Das Kino der Weimarer Republik repräsentiert die Hochblüte des deutschen Films: Klassiker wie Der letzte Mann von F.W. Murnau, Metropolis und M von Fritz Lang oder die großen Stummfilme von G.W. Pabst gelten als Schlüsselwerke des Mediums. Dabei sind sie nur die Spitze des Eisbergs einer in jeder Hinsicht unglaublich reichen Kinolandschaft, ermöglicht durch den Boom der deutschen Filmindustrie nach dem Ersten Weltkrieg.[...]

12. März bis 9. April 2015

Das Autorenkürzel JLG steht für einen ganzen Kino-Ozean. Dessen „erste Welle“ – 15 Spielfilme in nur acht Jahren und dazu zahlreiche kürzere Arbeiten – bildet den Anfang einer mehrteiligen Präsentation von Jean-Luc Godards Schaffen, die das Filmmuseum bis 2017 unternimmt. Teil 1 dieses Projekts widmet sich seiner epochalen Erneuerung des Kinos ab 1960, seiner Zeit im Zentrum der internationalen Kultur.[...]

27. März bis 6. April 2015

Ohne Film wäre die Welt ungesehen, sie wäre bloß überwacht; Europa wäre noch düsterer ohne Horrorfilm. Der begrenzte Raum Schengen sieht sich selbst unter Ausblendung seiner Gräuel; Horror blendet sie wieder ein. Wie Filme aus diesen Breiten und diesem Jahrtausend das tun, zeigt diese Schau – ein aktuelles Nachwort zur zweiteiligen Retrospektive, die das Filmmuseum dem Horrorgenre gewidmet hat.[...]

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Wien 1963 (1963, Edwin Zbonek) Quelle: media wien

Wien bewegt! Ihre Filme sind uns wichtig

Wir rufen die Wiener Bevölkerung auf, dem Filmmuseum ihre Filme zu überlassen.[...]

 

SCHULPROGRAMME
Fokus Film bietet im SoSe einer Klasse die Möglichkeit, selbst ein Kurzfilmprogramm zusammenzustellen. Das neue Programm von Schule im Kino, 16 Veranstaltungen speziell für Schulklassen, kann ab sofort reserviert werden.

 
Alexander Kluge (6. April 2002)

In person: Videodokumente 1975-2013

Seltene Aufnahmen internationaler Filmmuseums-Besucher in Gespräch

 

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Der erste Weltkrieg in bewegten Bildern

Kinonedelja – Online Edition

Die erste Filmarbeit von Dziga Vertov

Zur Entstehung von F.W. Murnaus Tabu

Takes & Outtakes zum letzten Film Murnaus

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