A Post-May Adolescence

Letter to Alice Debord
Preis: EUR 14,00
Olivier Assayas ist vor allem als Filmemacher bekannt, aber das Kino tritt in diesem Buch erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. A Post-May Adolescence ist ein autobiografischer Bericht – die Schilderung einer persönlichen Sozialisation und schwierigen Selbstfindung im "nachrevolutionären" Klima der 70er Jahre. Das äußere – und für Assayas prägende – Spannungsfeld besteht hier aus den kulturellen Umbrüchen des Mai '68 (und dem Zerfall der betreffenden Energien), der Entdeckung des Situationismus und der Schriften von Guy Debord, sowie dem abrupten Auftreten von Punk in Großbritannien, im Jahr 1976. A Post-May Adolescence wird von zwei Texten abgerundet, die Assayas 1994 und 2001 verfasst hat und in deren Zentrum die Errungenschaften von Guy Debord als Dichter, Theoretiker und Filmemacher stehen.
 

Dieses Buch mit Schriften von Olivier Assayas ist ergänzend zur ersten englischsprachigen Monografie über sein filmisches Werk erschienen.

 
Olivier Assayas ist einer der wesentlichen Filmemacher der Gegenwart. Von 1980 bis 1985 war er als Autor und Filmkritiker für die Cahiers du Cinéma tätig. Zu seinen Bücher zählen u.a. Hong Kong Cinema (1984/1990), Gespräche mit Ingmar Bergman (1990) und Éloge de Kenneth Anger (1999). Das Buch Présences, ein Sammelband mit seinen Essays, ist 2009 bei Gallimard erschienen. Sein Film Aprés mai (2012) ist eng mit dem vorliegenden Erinnerungsbuch verbunden.
 
"Es ist ein Bericht einer geistigen Formung, gleichzeitig anekdotenreiches Schelmenstück und pointierte Analyse, die ein erhellendes Dokument zum Verständnis von Assayas’ oft sehr persönlichen Filmen sind." (Ray Filmmagazin)
 
"Aus allen Texten spricht ein Verhältnis der Nähe, ein Gefühl des unmittelbaren Angezogen-Seins, des Sich-Erkennens." (film-dienst)
 
"A thoughtful, personal survey of Assayas's career by American critics edited by Jones and an English translation of Assayas's 2002 memoir 'A Post-May Adolescence: Letter to Alice Debord', both published in handsome volumes by the Austrian Film Museum, expose this tension in Assayas’s work: between a desire for risk and a sensitive intelligence resistant to easy solutions; between allegiance to cinema 'degree zero,' a cinema of presence, and a romantic fascination with the passage of time. [...] The slim memoir, packaged with two additional essays by Assayas on Debord, is a valuable companion to the Jones collection, which is often in explicit dialogue with Assayas’s analysis of his own work." (Film Comment)
 
"Assayas' voice is clear, urgent, and persuasive. For him the matter at hand, the subject that keeps slipping away, is the story of how he came to know the work of Guy Debord. This is nothing less that the story of his life." (Film Quarterly) 
 
Olivier Assayas
A Post-May Adolescence. Letter to Alice Debord
And two essays on Guy Debord
Aus dem Französischen von Adrian Martin und Rachel Zerner
Mit einer Einführung von Adrian Martin
FilmmuseumSynemaPublikationen 17
Wien 2012, 104 Seiten
In englischer Sprache
ISBN 978-3-901644-44-3
 
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