Aufbrechen

Die Gründung des Österreichischen Filmmuseums
Preis: EUR 20,00
Dieses Buch ist eine historische Recherche und beschreibt detailliert die Etablierung und Entwicklung des Österreichischen Filmmuseums – von der Wiener Filmkultur der Nachkriegszeit und ihren Akteuren bis zur Zehnjahresfeier des Hauses Anfang 1974. Es erzählt vom öffentlichen Klima und von den Kämpfen rund um die Gründung durch zwei noch nicht Dreißigjährige ("jugendliche Studenten" in der Beamtendiktion der Zeit) sowie von den inneren und äußeren Wirkungen der Aufbauarbeit. Es handelt von österreichischer Kulturpolitik und internationaler Filmpolitik, von Ablehnung, Anerkennung und den Mühen der Ebene – und vom kurzen, "postrevolutionären" Aufeinanderprallen zwischen dem Wiener (Film-)Aktionismus und dem Filmmuseum.
 
"Eszter Kondors reichhaltige und lesenswerte kulturgeschichtliche Erkundung der Vor- und Frühgeschichte des Hauses bildet den Auftakt für die dreibändige, insgesamt 768-seitige Publikation zum Jubiläum, die als kompakter Ziegel in einem roten Schuber steckt." (Der Standard)
 
"Ein tolles Buch ist Aufbrechen auch, weil die Autorin, obwohl nicht unparteiisch, strikt protokollarisch vorgeht. Sie stellt das chaotische Durcheinander der Interessenlagen und wechselseitigen Anfeindungen als Eigenwert aus und ordnet es nicht etwa der Mastererzählung einer Erfolgsstory unter." (Der Freitag)
 
"Ihre Recherchen sind bewundernswert, und sie hat die große Begabung, aus all den Aktennotizen, Zeitungsberichten und zum Teil spröden Dokumenten einen höchst lesenswerten Text zu formulieren, in dem man sich nicht zwischen den Fußnoten verirrt. Vorausgesetzt wird natürlich ein Interesse an Kulturpolitik, am Umgang mit Filmgeschichte und etwas Geduld mit den speziellen österreichischen Kommunikationsformen." (Hans Helmut Prinzler) 
 
"Obwohl der Natur nach eine wissenschaftliche Arbeit, liest sich Aufbrechen streckenweise wie ein historischer Roman, in dem vom Kampf zweier beherzter Ritter der wahren Filmkunst gegen die Mühlen der Bürokratie, des Neides, der Behäbigkeit die Rede ist." (Skug)
 
Fünfzig Jahre Österreichisches Filmmuseum, Band 1
Aufbrechen
Die Gründung des Österreichischen Filmmuseums

von Eszter Kondor
FilmmuseumSynemaPublikationen 20
Wien 2014, 224 Seiten, 40 Illustrationen (s/w). In deutscher Sprache
ISBN 978-3-901644-54-2
Inhaltsverzeichnis - Aufbrechen (PDF)
 
In den Warenkorb