Trailer, 2005, Saskia Olde Wolbers

Widersprüchliche Materialgrenzen

Night Moves (2012) von Takeshi Murata, Billy Grant. Digital, Farbe, 6 min, Courtesy of Salon 94, New York 
Information About Comets (1996) von Jennifer Steinkamp. Digital, Farbe, 2 min, Courtesy of ACME, Los Angeles; Greengrassi, London; Lehmann Maupin, New York
Die Möglichkeit nicht mehr haben, sich weniger ähnlich zu sein (2003) von Yves Netzhammer. Digital, Farbe, 12 min, Courtesy of Christinger De Mayo, Zürich
Winchester Redux (2004) von Jeremy Blake. Digital, Farbe, 5 min, Courtesy of Honor Fraser, Los Angeles
El Viento (2006) von Takagi Masakatsu. Digital, Farbe, 2 min
Captives (2013) von Davide Quayola. Digital, Farbe, 2 min
Come Dance With Me (2009) von Haluk Akakçe. Digital, Farbe, 3 min, Courtesy of Galerist, Istanbul
Transition 89 (2011) von Lia. Digital, Farbe, 6 min
Unstill Life (2014) von Zeitguised. Digital, Farbe, 3 min
Qu’est-ce que c’est la maturité (2008) von Manuel Graf. Digital, Farbe, 10 min
Hyper Geography/Survey (2011–12) von Joe Hamilton. Digital, Farbe, 2 min
Trailer (2005) von Saskia Olde Wolbers. Digital, Farbe, 10 min, Courtesy of Maureen Paley, London

 
Audiovisuelle Reflexionen entlang kunsthistorischer Begriffe – Form, Technik, Material, Werkzeug: Yves Netzhammers unscharfe Orte und gesichtslose Körper, die weder Materialität noch Schwerkraft kennen, stehen den lichtdurchfluteten analog-digitalen Filmüberlagerungen von Jeremy Blake gegenüber. Die installativen Arbeiten von Jennifer Steinkamp und Davide Quayola gewinnen im Dispositiv Kino eine überzeugende Eigenständigkeit, während Takeshi Murata und Zeitguised aus der mathematischen Reduktion von 3D-Software ein absurdes Formentheater erzeugen. Saskia Olde Wolbers erschafft einen ähnlich artifiziellen Bühnenraum – dessen analoge Konstruktion bleibt freilich verborgen. (R.S.)

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