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SUMMARY: Zampa & Salce | Anni difficili (Schwierige Jahre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Anni difficili (Schwierige Jahre) ---- Luigi Zampa, IT 1948  ---- Drehbuch: Sergio Amidei, Enrico Fulchignoni, Franco Evangelisti, Vitaliano Brancati nach dessen Roman Il vecchio con gli stivali; Kamera: Carlo Montuori; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Nino Rota, Franco Casavola; Darsteller*innen: Umberto Spadaro, Ave Ninchi, Delia Scala, Massimo Girotti, Ernesto Almirante. DCP (von 35mm), sw, 115 min. Italienisch mit dt. UT ---- ' ---- Motto: "Über die eigenen Fehler lachen zu können, ist die größte Tugend der zivilisierten Menschheit." Die Geschichte des kleinen Beamten Aldo Piscitello, der in der Mussolini-Ära von seinem Vorgesetzten gezwungen wird, der Partei beizutreten, was Aldos antifaschistische Freunde erstaunlich gelassen hinnehmen. Um so begeisterter ist dafür Aldos Familie: Die Gattin lässt sogar seinen Parteieintritt auf 1921 rückdatieren, weil es dafür einen Geldbonus gibt – beim Einmarsch der Alliierten steht der unauffällige Mitläufer plötzlich als gefährliches Subjekt da, während sich die echten Faschisten (auf seine Kosten) arrangieren. Mit Anni difficili schuf Luigi Zampa einen zentralen Vorläufer der Commedia all'italiana, die in den 60ern viele solcher satirischen Auseinandersetzungen mit der faschistischen Vergangenheit hervorbrachte – Zampas erfolgreiche Pioniertat sorgte 1948 noch für Erregung (von allen politischen Seiten): "eine Beleidigung der nationalen Ehre". (C.H.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber und Andrea Pergolari am 9.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 9.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ---- <br type="_moz" /> 
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il federale (Zwei in einem Stiefel) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il federale (Zwei in einem Stiefel) ---- Luciano Salce, IT 1961 ---- Drehbuch: Castellano &amp; Pipolo, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Roberto Cinquini; Musik: Ennio Morricone; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Georges Wilson, Gianrico Tedeschi, Elsa Vazzoler, Mireille Granelli, Stefania Sandrelli, Luciano Salce. 35mm, sw, 102 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Primo Arcovazzi (Ugo Tognazzi) ist Faschist mit Leib und Seele – allerdings ohne nennenswerten Rang. Ein kleiner Auftrag soll das ändern: Wenn er einen notorischen Antifaschisten und Intellektuellen "zur weiteren Behandlung" nach Rom bringt, werde man ihn zum Provinzsekretär (federale) machen. Natürlich artet das Ganze in eine Odyssee aus – zu Motorrad, Schwimmwagen, Tandem und weiteren oft widerspenstigen Vehikeln, Autostopp inklusive. Das braucht Zeit. Als das ungleiche, sich aber auf störrische Weise sympathische Gespann die Kapitale erreicht, laufen dort verstörend viele Englisch sprechende Soldaten herum. Salces vulgär-anarchistische Komödie über das Kriegsende sorgte für allerhand Diskussionen, da sie einen facettenreichen, in seinen Gefühlen wie Idealen nachvollziehbar gestalteten Faschisten als Hauptfigur hat. Die Duo-Dynamik im Zentrum und Ennio Morricones Musik machen den Film auch zum Prototyp vieler Italo-Revolutionswestern. (O.M.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Emanuele Salce'und'<span style="font-weight: 700 !important;">Andrea Pergolari'am 9.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 9.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca Milano ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il vigile (Der Schutzmann) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il vigile (Der Schutzmann) ---- Luigi Zampa, IT 1960 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Ugo Guerra, Rodolfo Sonego; Kamera: Leonida Barboni; Schnitt: Otello Colangeli; Musik: Piero Umiliani; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Vittorio De Sica, Sylva Koscina, Marisa Merlini, Mara Berni, Mario Riva. 35mm, sw, 104 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Eines der erstaunlichsten Werke Luigi Zampas, einem Meister manqué, dessen große Ambitionen seinen Filmen manchmal abträglich waren, weil er zu viel daran herumfeilte. Il vigile fühlt sich jedoch wie hingeschmissen an, was dem Ganzen entschieden bekommt. Die Grundidee ist schlicht und bestechend: Ein langzeitarbeitsloser Tropf (Alberto Sordi) erhält endlich einen verantwortungsvollen, aber einfältigen Job, bei dessen Ausübung er sich an all jenen, die ihn bis dato genervt haben, rächen zu können glaubt – was plötzlich zur Reflexion über Bedeutung und Reichweite der modernen Massenmedien mutiert (Sylva Koscina schmettert dazu Adriano Celentano), nur um kurz darauf eine ganz andere Richtung einzuschlagen, hin zur Satire auf das durchschnittliche Verhalten des Italieners zur Wahlzeit. Mit Vittorio De Sica als miesem Bürgermeister! (O.M.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber am 10.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Fantozzi (Das größte Rindvieh weit und breit) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Fantozzi (Das größte Rindvieh weit und breit) ---- Luciano Salce, IT 1975 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luciano Salce, Paolo Villaggo nach dessen Roman; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Amedeo Salfa; Musik: Fabio Frizzi; Darsteller*innen: Paolo Villaggio, Anna Mazzamauro, Gigi Reder, Giuseppe Anatrelli, Umberto D'Orsi, Liù Bosisio. 35mm, Farbe, 102 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Buchhalter Fantozzi (Paolo Villaggio) ist ein Rädchen im Getriebe einer Riesenfirma, in der er missachtet wird: Im Prolog zum Film entdeckt man, dass er versehentlich in den alten Betriebstoiletten eingemauert wurde, als seine Frau anruft, weil sie ihn seit Tagen vermisst. Im Folgenden durchmisst Fantozzi in zum Totlachen komischen Episoden alle Frustrationen, die Arbeitsleben und Freizeit bieten: vom Marathonlauf zum rechtzeitigen Arbeitsbeginn-Stempeln bis zum desaströsen Skiurlaub. 1971 wurde Villaggios erstes Fantozzi-Buch in Italien ein Riesenerfolg, Luciano Salces filmische Umsetzung fügte eine surreale Dimension hinzu, die sich kaum in Worte fassen lässt: Villaggio verwies auf die Looney Tunes und Kater Silvester, aber Fantozzi ist ein singuläres Phänomen, das in der Heimat nahezu mythologischen Kultstatus hat, während man es auf deutsch unter dem Titel Das größte Rindvieh weit und breit verramschte. Ein grenzenloses Meisterwerk über den Unsinn des modernen Lebens. (C.H.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Emanuele Salce am 10.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca Milano ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il secondo tragico Fantozzi (Fantozzi 2) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il secondo tragico Fantozzi (Fantozzi 2) ---- Luciano Salce, IT 1976 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luciano Salce, Paolo Villaggio nach dessen Romanen; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Antonio Siciliano; Musik: Franco Bixio, Fabio Frizzi, Vince Tempera; Darsteller*innen: Paolo Villaggio, Anna Mazzamauro, Gigi Reder, Giuseppe Anatrelli, Liù Bosisio, Ugo Bologna, Mauro Vestri, Plinio Fernando. DCP (von 35mm), Farbe, 109 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Nach dem gewaltigen Erfolg des ersten Fantozzi-Films machten sich Regisseur Luciano Salce und Autor-Hauptdarsteller Paolo Villaggio sofort an eine Fortsetzung, der bis 1999 noch acht weitere folgen sollten, allerdings ohne Salces Beteiligung. Die neuen Abenteuer von Fantozzi funktionieren auch ohne Kenntnis des ersten Films, dem Salces zweiter Streich in nichts nachsteht. Die Fortsetzung ist vielleicht sogar noch etwas bissiger in ihrer satirischen Behandlung der institutionalisierten Entfremdungskultur der kapitalistischen Arbeitswelt: Der kleine Buchhalter Fantozzi dient sich den Vorgesetzten an und teilt ebenso freigiebig aus, wie er einstecken muss(te). Unter den grandiosen Episoden des zweiten Teils ist eine wie geschaffen für Filmfreunde (und das Filmmuseum): Ein Professor mit Vorliebe für Avantgarde und schwere Kinokunst zwingt Fantozzi und andere Untergebene wiederholt Panzerkreuzer Kotiomkin (= Potemkin) anzusehen. Die Revolution folgt auf dem Fuß. (C.H.) ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Processo alla città (Das Lied vom Verrat) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Processo alla città (Das Lied vom Verrat) ---- Luigi Zampa, IT 1952 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Ettore Giannini, Turi Vasile, Suso Cecchi D'Amico, Diego Fabbri; Kamera: Enzo Serafin; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Enzo Masetti; Darsteller*innen: Amedeo Nazzari, Mariella Lotti, Silvana Pampanini, Paolo Stoppa, Dante Maggio, Franco Interlenghi, Irene Galter. 35mm, sw, 110 min. Italienisch mit frz./engl. UT ---- ' ---- Der Doppelmord am Ehepaar Cuocolo 1906 führte zu einem der größten Gerichtsfälle in der italienischen Geschichte: Siebzehn Monate dauerte der Prozess, der die Machenschaften der neapolitanischen Camorra an die Öffentlichkeit brachte. Luigi Zampas Verfilmung schildert den historischen Feldzug eines engagierten Richters (Amadeo Nazzari) gegen Machtmissbrauch und alle Widerstände als packendes Drama mit gegenwärtiger Aktualität. Die systemische Kritik im Krimigewand an einer mafiös korrumpierten Gesellschaft war zentraler Vorläufer von Leonardo Sciascias Romanen und Italiens Politthriller-Kino. Co-Autorin Suso Cecchi D'Amico, die wohl wichtigste Drehbuchautorin Italiens, hielt Processo alla città für ihre beste Arbeit und Zampa für einen der unterschätztesten Filmemacher ihres Landes: "Er hatte eine besondere Gabe, die Relevanz unserer Geschichten herauszuarbeiten." (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Cinema for Little Ones | Mit den Händen sprechen! Die Wunderlampe - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Mit den Händen sprechen! ---- Die Wunderlampe ---- Annekathrin Walther, AT 2008 ---- DCP, Farbe, 20 min. Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) mit deutschem Voiceover ---- ' ---- In diesem Programm sprechen nicht nur die Bilder, sondern auch die Hände! In'Die Wunderlampe'begegnet Lena einem Zaubergeist, der ihr drei Wünsche erfüllt. Und dass die beiden in Österreichischer Gebärdensprache miteinander kommunizieren, ist doch ein guter Anlass, um nach dem Film gleich selber auszuprobieren, was die eigenen Hände alles erzählen können. (S.H.) ---- ' ---- Ab 3 Jahren ---- '' ---- Film und anschließender Workshop (auf ÖGS und Deutsch) vom Verein kinderhände ----  ---- Gesamtdauer der Veranstaltung: ca. 60 min' ----  ---- Eintritt: 4,50 Euro pro Person /'Karten für diese Veranstaltung können reserviert oder an unserer Kassa gekauft werden. Freie Platzwahl /'Diese Veranstaltung findet im Rahmen des WIENXTRA- Kinderaktiv- Programms statt. WIENXTRA Kinderaktivcard- Besitzer*innen zahlen 3,00 Euro pro Ticket. ----  ---- Mit Dank an dotdotdot für die Erlaubnis, das deutsche Voiceover zu nutzen. ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Dove vai in vacanza? (Wo machen Sie Urlaub?) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Dove vai in vacanza? (Wo machen Sie Urlaub?) ---- Mauro Bolognini, Luciano Salce, Alberto Sordi, IT 1978 ---- Drehbuch: Furio Scarpelli, Alberto Sordi u.a.; Kamera: Sergio D'Offizi u.a.; Schnitt: Nino Baragli u.a.; Musik: Ennio Morricone u.a.; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Stefania Sandrelli, Paolo Villaggio, Alberto Sordi, Anna Longhi. DCP (von 35mm), Farbe, 160 min. Italienisch mit engl. UT ---- ' ---- Eine starbesetzte Episodenkomödie um Urlaubsabenteuer. Mauro Bologninis Einstiegsbeitrag könnte eine Nachschrift zu Luciano Salces La voglia matta sein: Ein Fünfzigjähriger (Ugo Tognazzi) macht seiner alten Flamme (Stefania Sandrelli) den Hof, als deren jugendliche Freunde unerwartet auftauchen. Salce inszenierte den Mittelteil um seinen famosen Fantozzi-Darsteller Paolo Villaggio als Commedia all'italiana-Version von Ernest Hemingways The Short Happy Life of Francis Macomber: Ein reicher Geschäftsmann auf Safari möchte illegal Löwen jagen, seine Frau will ihn beseitigen lassen. Der längere Schlussteil, fast ein Film für sich, ist von und mit Alberto Sordi: Als einfacher Gemüsehändler wird er mit der Gattin von den versnobten Kindern auf Bildungsreise durchs ganze Land geschickt, woraufhin das Paar geduldig alle Leiden der Moderne erträgt. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | La voglia matta (Lockende Unschuld) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: La voglia matta (Lockende Unschuld) ---- Luciano Salce, IT 1962 ---- Drehbuch: Castellano &amp; Pipolo, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Roberto Cinquini, Gisa Radicchi Levi; Musik: Ennio Morricone, Gino Paoli; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Catherine Spaak, Gianni Garko, Fabrizio Capucci, Luciano Salce, Franco Giacobini, Béatrice Altariba. DCP (von 35mm), sw, 110 min. Italienisch mit engl. UT ---- ' ---- Unterwegs im Sportwagen trifft Ingenieur Antonio Berlingheri (Ugo Tognazzi) eine Gruppe Teenager, der er hilft und deren Wochenendausflug ans Meer er sich anschließt, obwohl ihn ihre Attitüde abstößt. Als er sich Hals über Kopf in die hübsche Francesca (Catherine Spaak) verliebt, lässt er sich auf alle möglichen Herausforderungen ein, um es mit den jungen Männern aufzunehmen. In seiner zweiten großen Komödie mit Tognazzi – erneut mit Castellano &amp; Pipolo geschrieben und von Morricone-Musik untermalt – kommt Salce ganz in der Gegenwart an und liefert eine vernichtende Bilanz zum Generationenkonflikt in der Wirtschaftswunderära. Der Protagonist will seiner Midlife-Crisis entkommen und macht sich dabei zum (traurigen) Narren: Statt in der Jugendkultur aufzugehen, wird er mit seiner Vergänglichkeit konfrontiert. Salce gibt der Satire einen bitteren Beigeschmack – und Tognazzi eine Rolle, in der er die ganze Bandbreite seiner Schauspielkunst zeigen kann. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | La cuccagna (Das Schlaraffenland) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: La cuccagna (Das Schlaraffenland) ---- Luciano Salce, IT 1962 ---- Drehbuch: Luciano Vincenzoni, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Roberto Cinquini; Musik: Ennio Morricone, Fabrizio De André; Darsteller*innen: Donatella Turri, Luigi Tenco, Umberto D'Orsi, Liù Bosisio, Jimmy il Fenomeno. 35mm, sw, 108 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Nach dem Schulabschluss will Rosella am Wirtschaftswunder mitschneiden, dessen Annehmlichkeiten ihre Durchschnittsfamilie täglich im Werbefernsehen sieht. Auf Arbeitssuche lernt sie aber die Kehrseite des Konsumparadieses kennen: Hinter anständigen Fassaden lauern sexuelle Ausbeutung und skrupellose Profiteure. Bloß im jungen Giuliano findet Rosella einen Freund. Von der Welt enttäuscht suchen die beiden auf einem Truppenübungsplatz den Tod: ein surreales Manöver. Der geniale Schauspieler-Regisseur Luciano Salce gab seinem Freund Ennio Morricone die ersten Soloaufträge für Soundtracks: "Von ihm lernte ich, dass man auch für unseriöse Produktionen persönliche und gehaltvolle Werke schaffen konnte."'La cuccagna ist bei aller satirischen Zuspitzung aber zutiefst seriös: Die Gesellschaftskritik nimmt commedia-Sternstunden von Dino Risi und De Sica vorweg, dazwischen blitzt die Melancholie auf wie bei Pietrangeli und Antonioni. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Anni facili (Einfache Jahre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Anni facili (Einfache Jahre) ---- Luigi Zampa, IT 1953 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Vitaliano Brancati, Sergio Amidei, Vincenzo Talarico; Kamera: Aldo Tonti; Musik: Nino Rota; Darsteller*innen: Nino Taranto, Alda Mangini, Gino Buzzanca, Clelia Matania. 35mm, sw, 109 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Luigi Zampas famose Fortschreibung von Anni difficili folgt einem anderen kleinen Mann aus Sizilien in die Wirren der Nachkriegszeit. Ein mittelloser Provinzlehrer (Nino Taranto) zieht auf Anraten seiner ambitionierten Frau nach Rom: als gestandener Antifaschist hofft er dort auf die Hilfe seiner alten, nun einflussreiche Positionen besetzenden Freunde, statt dessen steht er in der Stadt noch viel ärmer da und versinkt alsbald in den Sümpfen ministerieller Korruption. Nachdem Anni difficili für Aufruhr sorgte, wurde Anni facili zur veritablen Zensurschlacht: Die Produktion konnte erst nach drei Skriptrevisionen beginnen, der Zensor beurteilte die "Satire auf Neofaschisten" als "absichtlich skandalös und grausam selbstzerstörerisch", Rodolfo Graziani, der "Marschall Italiens" unter Mussolini, versuchte sogar gegen den Film zu prozessieren. Als der Film schließlich erschien, wurde die scharfe Satire als "Sieg für den Antifaschismus und Italiens Kino" bejubelt. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 27 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 27 ---- Michael Snow ---- Presents 1980–81, 16mm, 98 min ----  ---- &gt;&gt;&gt; Buch <a href="https://filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 28 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 28 ---- Michael Snow ---- So Is This 1982, 16mm, 47 min. Engl. ZT ---- Seated Figures 1988, 16mm, 40 min. Engl. ZT ----  ---- &gt;&gt;&gt; Buch <a href="https://filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945">Was ist Film 
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SUMMARY: In Person | Sex & Fetisch - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Sex &amp; Fetisch ---- rein/raus 2009, 1 min. Kein Dialog ---- Geliebt 2010, 16 min' ---- Endlich Urlaub 2010, 3 min. Kein Dialog ---- Ein Wochenende in Deutschland 2013, 25 min ---- Coming of Age 2016, 13 min ---- Protokolle 2017, 20 min ---- ' ---- Alle Filme: Jan Soldat, DE, DCP, Farbe, Deutsch mit engl. UT' ---- ' ---- Sexuelles Begehren als Spektrum menschlicher Verhaltensformen, das grenzüberschreitende und verstörende Seiten kennt: Zu Beginn vier Filme, die während Soldats Studium an der Filmuniversität Babelsberg entstanden sind. Während die Miniaturen rein/raus und Endlich Urlaub Sex als Energieaustausch und Handlungsabfolge zeigen, tritt bei Ein Wochenende in Deutschland der humorvolle Umgang von Manfred und Jürgen ins Zentrum, die einen BDSM-Dreier planen. Geliebt widmet sich Jens und Pascal, die Zoophilie als emotionale und sexuelle Beziehung zu ihren Hunden pflegen. Sind es in Coming of Age Horst und Kalle, die neben dem Fetisch auf Windeln eine sozial ausgeklügelte Verbindung eint, versammelt Protokolle Interviews von hetero-/bisexuellen Männern, die davon träumen, geschlachtet und gegessen zu werden. (D.S.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Jan Soldat ----  
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SUMMARY: In Person | Kontrolle & Einlassen - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Kontrolle &amp; Einlassen ---- Der Unfertige 2013, 48 min ---- Hotel Straussberg 2014, 27 min ---- Der Besuch 2015, 5 min'Österreich-Premiere ---- ' ---- Alle Filme: Jan Soldat, DE, DCP, Farbe, Deutsch mit engl. UT' ---- ' ---- Odenwald-Gay, Golem, Klaus, 60 Jahre, schwul, Sklave – so stellt sich der Protagonist von Der Unfertige vor. Als Steuerberater war er in einem Umfeld tätig, in dem er seine Sexualität nur versteckt ausleben konnte. In Ketten und Lederriemen breitet er seine Lebensgeschichte aus: Er sucht Verständnis, nicht Zärtlichkeit. Am Ende eine Beethoven-Sonate und das Gesicht des Protagonisten in Großaufnahme – die visuelle Übersetzung eines Näherkommens. Hotel Straussberg ist ein als Hotel geführtes Gefängnis, in dem Drill, Züchtigung als Fetisch, Wartezeiten und gelegentlich sexuelle Lust vorherrschen, mitunter aber einfach Wurstplatten angerichtet werden. In Der Besuch bekommen die Oma und die Mutter des Betreibers eine Führung durch die Anstalt samt Gebrauchsanleitung der Züchtigungsgeräte. (D.S.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Jan Soldat ----  
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SUMMARY: In Person | Porträts - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Porträts ---- Erwin 2020, 16 min ---- Wohnhaft Erdgeschoss 2020, 48 min ---- Nullo 2021, 16 min ---- ' ---- Alle Filme: Jan Soldat, AT/DE, DCP, Farbe, Deutsch mit engl. UT' ---- ' ---- Porträtfilme, in denen wie nebenbei auch die Beziehung zum Regisseur deutlich wird. Soldat nähert sich den Männern ohne zu psychologisieren: Erwin skizziert eine schwule Biografie im Österreich der 1970er Jahre, bei Wohnhaft Erdgeschoss und Nullo geht's ans Eingemachte. Heiko liebt Pisse, die quasi zu riechen ist, und lebt seinen Fetisch ungeniert aus. Nullo wiederum zeigt einen selbstbewussten nackten Mann, der sich eigenständig Penis und Hoden entfernt hat und ausgesprochen nüchtern – nicht nur davon – berichtet. (D.S.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Jan Soldat ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: In Person | Dates & Found Footage - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Dates &amp; Found Footage ---- Haben Sie Interesse an einem Film zum Thema Shopping 2020, 5 min ---- Erwartungen 2020, 5 min (Österreich-Premiere) ---- Mensch Christian, wir dreh'n 'nen Porno 2020, 9 min ---- Blind Date 2022, 12 min ---- Männerabend 2023, 12 min ---- Speed Date 2023, 1 min. Kein Dialog ---- After Work 2023, 5 min ---- Zumindest bin ich draußen gewesen 2021, 5 min ---- Staging Death 2022, 8 min ---- Faces of Death 2023, 7 min ---- Die schöne Tote 2024, 7 min ---- ' ---- Alle Filme: Jan Soldat, AT/DE, DCP, Farbe, Deutsch mit engl. UT' ---- ' ---- Die Werkgruppe "Erste Dates Kurzfilme" bildet ein Archiv männlichen, homo-/bisexuellen Begehrens, für die drei Kriterien vorausgesetzt werden: 1. Die Person muss Lust haben, sich vor der Kamera zu präsentieren. 2. Das Zeigen des Gesichts darf die Person nicht stören, außer Masken sind Teil einer sexuellen Praxis. 3. Der Regisseur macht von Beginn an klar, dass seine Position ausschließlich hinter der Kamera ist. Auch Soldats Found-Footage-Filme dokumentieren etwas, nämlich die facettenreichen Varianten unterschiedlicher Sterbeszenen im Film und einer TV-Serie. (D.S.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Jan Soldat ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Récréations (Playtime) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Récréations (Playtime) ---- Claire Simon, FR 1992  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Suzanne Koch; Musik: Pierre-Louis Garcia. DCP, Farbe, 57 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Claire Simon begleitet mit der Kamera das Treiben im Kindergarten ihrer kleinen Tochter, die in den Pausen mit anderen Vorschüler*innen über den asphaltierten Schulhof wirbelt. Die Kinder schwanken zwischen Befehlston und Fürsorglichkeit, wenn sie das Leben der Erwachsenen nachstellen und sich dabei brutaler und unvermittelter geben als ihre vermeintlichen Vorbilder. Gespielt wird mit dem, was da ist, kleine Zweige oder ein Absperrgitter, die Phantasie ist die wichtigste Zutat. "Das Leben ist schön", ruft ein Kind dazwischen. Die Regisseurin greift nicht ein, beobachtet, wie die Kinder sich Geschichten ausdenken und diese permanent nach den eigenen Bedürfnissen abändern und untereinander verhandeln, als würden sie Drehbücher so lange überarbeiten, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Dabei werden die Rollen in diesem Lehrstück des sozialen Miteinanders immer wieder neu verteilt. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 17.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 17.1.2025 ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Apprendre (Elementary) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Apprendre (Elementary) ---- Claire Simon, FR 2024  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille. DCP, Farbe, 105 min. Französisch mit engl. UT'Österreich-Premiere ---- ' ---- Mit Apprendre kehrt Claire Simon zum Mikrokosmos Schule zurück, den sie schon mehrmals filmisch erforscht hat (Récréations, Premières solitudes, Le concours). An einer öffentlichen Grundschule in einem Pariser Vorort folgt Simon den Kindern auf Augenhöhe in den Unterricht und auf den Pausenhof. Hier geht es den Lehrenden aber nicht nur darum, den Schulstoff zu vermitteln, sondern die Kinder beim sozialen Lernen zu unterstützen. Den Beginn macht die Hand eines Lehrers, die einem Neuankömmling Sicherheit bietet und ein gutes Ankommen auf dem unbekannten Terrain des an der Erwachsenenwelt orientierten Schulsystems vermittelt. Die Rangeleien der Kinder in Récréations sollen hier durch eine neue Methode ersetzt werden: miteinander reden statt zu kämpfen. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 17.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 17.1.2025 ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Ça brûle (On Fire) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Special ScreeningÇa brûle (On Fire) ---- Claire Simon, FR/CH 2006 ---- Drehbuch: Claire Simon, Nadège Trébal, Jérôme Beaujour; Kamera: Claire Simon, Pascale Granel; Schnitt: Julien Lacheray, Daniel Gibel; Musik: Martin Wheeler; Darsteller*innen: Camille Varenne, Gilbert Melki, Kader Mohamed, Marion Maintenay, Olivia Willaumez. 35mm, Farbe, 111 min. Französisch mit engl. UT ---- ' ---- Sommer in der Provence. Die 17-jährige Livia reitet stolz durchs Dorf. Als sie nach einem Sturz vom Pferd von Feuerwehrmann Jean gefunden und versorgt wird, entbrennt ihre obsessive Liebe zu ihm. Dass er mit seiner Frau gerade ein Baby bekommen hat, hält sie nicht davon ab, seine Nähe zu suchen, durchaus mit drastischen Mitteln. Livias Mutter und deren Lebensgefährtin haben kein Sensorium für die Gefühle des Mädchens, der abwesende Vater kommt nur kurz vorbei, um das geliebte Pferd mitzunehmen. Livia kann sich nur ihrer engen Clique anvertrauen. Mit ihrer Freundin Amanda und ihrem Freund Moisi, der in sie verliebt ist, entspinnt sich eines Nachmittags aus einem Geplänkel ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Claire Simon erschafft mit ihrer beweglichen Kamera eine intensive Nähe zu ihren Protagonist*innen und inszeniert das Begehren und die Wut einer jungen Frau als düsteres und kraftvolles Melodram. (A.P.) ----  ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 18. Jänner 2025 ----  ---- Vielen Dank an Claire Simon, die uns eine 35mm-Kopie ihres Meisterwerks Ça brûle aus ihrer privaten Sammlung für dieses Special Screening zur Verfügung gestellt hat. ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Mimi - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Mimi ---- Claire Simon, FR 2003 ---- Drehbuch, Kamera, Schnitt: Claire Simon; Mit: Mimi Chiola, Diego Origlia, Mohammed Mokhtari. 35mm, Farbe, 105 min. Französisch mit dt. UT ---- ' ---- Claire Simon und Mimi Chiola sind seit Kindertagen befreundet. Viele Jahrzehnte später führt Mimi ihre Freundin durch ihr Nizza, an die Orte ihrer Kindheit und Jugend, die geprägt waren vom frühen Tod des Vaters und dem Wegziehen des älteren Bruders, worauf sie mit ihrer kränklichen Mutter in prekären Verhältnissen zurückblieb. Die Kamera ist oft nah an Mimis Gesicht, in dem sich die Emotionen spiegeln, wenn während der Spaziergänge Erinnerungen auftauchen und sie von vergangenen Erlebnissen und Verletzungen erzählt, Stück für Stück ihre Autobiografie entwirft. Schon als Kind fühlte sich Mimi zu Frauen hingezogen, ihr Coming-out ist ein Ringen um Akzeptanz und Liebe. Mit Mitte zwanzig zieht Mimi von der Küstenstadt in ein Dorf in den dahinterliegenden Bergen, eröffnet mit Freundinnen ein Restaurant, erfährt trotz unterschiedlicher Lebenserfahrungen und -einstellungen von der Dorfbevölkerung eine Art Respekt und findet ein Zuhause für ihre Träume. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 18.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Arsenal ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Premières solitudes (Young Solitude) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Premières solitudes (Young Solitude) ---- Claire Simon, FR 2018  ---- Drehbuch, Kamera, Schnitt: Claire Simon, Luc Forveille, Léa Masson. DCP, Farbe, 100 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Aus einem Kurzfilm, mit dem Claire Simon von der Stadt Ivry-sur-Seine beauftragt und dabei von den Schüler*innen einer Gymnasiumsklasse mit Schwerpunkt Film unterstützt wurde, entstand ein berührender Langfilm, der auf Interviews aufbaut, die die Jugendlichen unter einander führten. Ausgangspunkt war die Frage nach Erfahrungen mit der titelgebenden Einsamkeit. Wenn die Mädchen und Buben im Teenageralter miteinander sprechen, sich in unterschiedlichen Konstellationen von ihren Gefühlen, Träumen und Sorgen erzählen, geschieht das mit großer Offenheit und Empathie, sie stärken einander den Rücken und spenden sich Trost. Themen sind dabei nicht nur Liebe und Freundschaft, sondern vor allem ihre Lebenssituationen mit den Eltern (die oft geschieden und deshalb abwesend sind), und wie viel Anerkennung, Zuneigung und somit Selbstwertgefühl ihnen von zu Hause mitgegeben wird. Ein Plädoyer für Solidarität und Selbstermächtigung. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 18.1.2025 ----  
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SUMMARY: Freunde des Filmmuseums | The End - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: The End<span style="font-weight: 700 !important;">Joshua Oppenheimer, 2024 ---- Drehbuch: Joshua Oppenheimer, Rasmus Heisterberg; Kamera: Michail Kritschman; Schnitt: Niels Pagh Andersen; Musik: Joshua Schmidt, Marius de Vries;'Darsteller*innen: Tilda Swinton, George MacKay, Michael Shannon, Moses Ingram u.a. DCP, 148 min, Englisch mit dt. UT' ---- Von Joshua Oppenheimer, dem Regisseur der Oscar®-nominierten Filme'The Act of Killing'und'The Look of Silence, kommt ein zutiefst bewegendes Musical über Hoffnung, Veränderung und die Kraft der Familie. 25 Jahre nach einem Umweltkollaps kämpft eine Familie in einem luxuriösen Bunker mit Isolation und dem Erhalt ihrer Normalität. Doch die Ankunft einer Fremden, "Girl", bringt alles ins Wanken. Während alte Wunden und neue Sehnsüchte ans Licht kommen, droht die fragile Harmonie zu zerbrechen. Am Ende eröffnet sich ein Weg, der auf Liebe und Akzeptanz basiert – eine leise, aber kraftvolle Botschaft für unsere Zeit. ---- ' ---- Wir danken dem Stadtkino Filmverleih herzlich für die Genehmigung dieser Vorführung vor dem offiziellen Kinostart. ---- ' ---- Im Anschluss bitten wir zu Erfrischungen. ---- 'Geschlossene Veranstaltung für Fördernde Mitglieder und Freunde des Filmmuseums' 
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SUMMARY: Claire Simon  | Notre corps (Our Body) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Notre corps (Our Body) ---- Claire Simon, FR 2023  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille; Musik: Elias Boughedir. DCP, Farbe, 168 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Notre Corps war als Porträt einer gynäkologischen Klinik konzipiert, während des Films ändert sich jedoch die Position der empathisch beobachtenden Regisseurin, als sie die Diagnose Brustkrebs bekommt. Nun ist sie ebenso Patientin wie die Frauen und Transpersonen, von denen der Film erzählt. Der Umstand, dass sie Spital und Personal schon gut kenne, habe den Schock etwas abgefedert, berichtet Simon ihrem Arzt. Die Geschichten der Patient*innen über Abtreibung, Endometriose, künstliche Befruchtung, Geburt, Geschlechtsangleichung oder Krebs werden großteils in Gesprächen mit den Ärzt*innen vermittelt. Manche Frauen sprechen direkt mit der Filmemacherin, etwa eine Patientin im Operationssaal, die erklärt, sie liebe das Kino und finde es wichtig, dass der Film thematisiere, was die Gesellschaft oft tabuisiere. Claire Simon sieht und hört genau hin, wenn es um die Körper und Rechte von Frauen und Transpersonen geht und die Geschichten, die damit verbunden sind: "Jede/r Patient*in hat nur eine Geschichte, die eigene, das Personal kennt viele". (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 19.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Arsenal ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Le concours (The Competition) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Le concours (The Competition) ---- Claire Simon, FR 2016  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille, Léa Masson. DCP, Farbe, 126 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Hunderte melden sich jedes Jahr zum Aufnahmeverfahren an der berühmten französischen Filmschule La Fémis an. Am Ende sind es eine Handvoll Studierende, die es schaffen, die Jury nach mehreren Prüfungs- und Gesprächsrunden von ihrem Talent zu überzeugen und einen der begehrten Studienplätze zu ergattern. Claire Simon begleitet einen Aufnahmedurchgang an der Ausbildungsstätte, an der sie einige Jahre zuvor selbst unterrichtet hat. Sie beobachtet nicht nur, wie sich die angehenden Filmschaffenden in den Prüfungsrunden präsentieren, sondern vor allem die aus allen Sparten der Filmbranche kommenden Jurymitglieder und deren Bewertungskriterien und Gesprächsführungen. Das Porträt eines rigiden Wettbewerbssystems mit unerbittlichen Ritualen macht deutlich, dass die Auswählenden bei allem Bemühen ihren Vorurteilen und Projektionen nicht entkommen können. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 19.1.2025 ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Vous ne désirez que moi (I Want to Talk About Duras) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Vous ne désirez que moi (I Want to Talk About Duras) ---- Claire Simon, FR 2021 ---- Drehbuch: Claire Simon nach dem Interview Je voudrais parler de Duras von Michèle Manceaux mit Yann Andréa; Kamera: Claire Simon, Céline Bozon; Schnitt: Julien Lacheray; Musik: Nicolas Repac; Darsteller*innen: Swann Arlaud, Emmanuelle Devos. DCP, Farbe, 95 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Wie in Les bureaux de Dieu nimmt Claire Simon auch hier reale Dialoge als Grundlage für ihr Drehbuch, in diesem Fall ein lange unveröffentlichtes Interview, das die Journalistin Michèle Manceaux 1982 mit Yann Andréa, dem um Jahrzehnte jüngeren Lebensgefährten der Schriftstellerin und Regisseurin Marguerite Duras, führte. Ein präzises Dokument einer unglaublichen Liebesgeschichte, die damit beginnt, dass Andréa als Student die Literatur von Duras entdeckt und sich ihr fortan verschreibt, später trotz seiner Homosexualität ihr Liebhaber wird und von 1980 bis zu Duras' Tod im Jahr 1996 mit ihr zusammenlebt. Simon stellt die Inszenierung des Interviews ins Zentrum, die Schilderung einer leidenschaftlichen Beziehung mit umgekehrter Rollenverteilung, in der Kunst und Leben miteinander verschmelzen. Duras ist dabei nur in Andréas Erzählung und in Archivaufnahmen präsent. (A.P.) ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Le Bois dont les rêves sont faits (The Woods Dreams Are Made of) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Le Bois dont les rêves sont faits (The Woods Dreams Are Made of) ---- Claire Simon, FR/CH 2015  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille. DCP, Farbe, 146 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Über den Verlauf eines Jahres hinweg porträtiert Claire Simon das Leben im Bois de Vincennes, einer der beiden Stadtwälder von Paris und beliebtes und belebtes Naherholungsgebiet. Menschen unterschiedlichster Kulturen besuchen den Park, um im Freundes- oder Familienkreis zu feiern oder sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Manchen ist der Wald Arbeitsplatz: Landschaftsplaner*innen oder Wissenschafter*innen erforschen und pflegen Flora und Fauna, Prostituierte empfangen ihre Freier im Schutz der Bäume. Anderen ist das Dickicht ein Refugium, sei es als Wohnort oder als schwule Cruisingzone, um an geheimen Plätzen Gleichgesinnte für sexuelle Begegnungen zu finden. Die Regisseurin kommt mit vielen Menschen ins Gespräch, manchen begegnet sie im Lauf des Films wiederholt, und knüpft an vorangegangene Begegnungen an. Simon entwirft eine ethnografische Landkarte und lässt sich von den Menschen, die sie trifft, neugierig deren Welt erklären. (A.P.) ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 29 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 29 ---- Jonas Mekas ---- Scenes From the Life of Andy Warhol 1963–90, 16mm, 36 min ---- Reminiscences of a Journey to Lithuania 1971, 16mm, 81 min. Englisch ----  ---- &gt;&gt;&gt; Buch <a href="https://filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 30 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 30 ---- Cinématographe Lumière ---- Démolition d'un mur (à l'envers) 1896, 35mm, 2 min (16 B/Sek) ----  ---- Charles Ridley ---- Germany Calling 1941, 35mm, 2 min ----  ---- Stan Brakhage &amp; Joseph Cornell ---- Wonder Ring 1955, 16mm, 5 min ----  ---- Joseph Cornell &amp; Stan Brakhage ---- Gnir Rednow 1955, 16mm, 5 min ----  ---- Ernie Gehr ---- Eureka 1974, 16mm, 30 min ----  ---- Martin Arnold ---- pièce touchée 1989, 16mm, 16 min ----  ---- Michael Snow ---- See You Later / Au revoir 1990, 16mm, 16 min 32 sek ---- Mit: Michael Snow und Peggy Gale ---- ' ---- &gt;&gt;&gt; Buch <a href="https://filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945">Was ist Film 
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SUMMARY: Claire Simon  | Coûte que coûte (At All Costs) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Coûte que coûte (At All Costs) ---- Claire Simon, FR 1995  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Catherine Quesemand; Musik: Arthur Higelin. DCP, Farbe, 101 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Das Scheitern an der kapitalistischen Idee als dokumentarische Tragikomödie: Ein kleines Cateringunternehmen in Nizza ringt ums wirtschaftliche Überleben und wird dabei von Claire Simons Kamera begleitet. Zwischen Büro und Küche lassen sich der Unternehmensleiter und seine kleine Crew mit großer Offenheit in die Karten schauen. Simon beobachtet das tägliche Kontrollieren des Kontostandes und der Zahlungsfähigkeit, die darauf folgenden Verhandlungen mit der Bank, das Planen der Fertiggerichte und deren kostenschonendste Herstellung, die Auslieferung an die Supermärkte und die Akquise neuer Kundschaft. Der Chef, seine drei Köche und die Büroassistentin wirken oft, als wären sie für diesen Film gecastet worden, so ausdrucksstark und schalkhaft agieren sie bei allem existenziellen Ernst der Lage, die sie gemeinsam zu meistern versuchen. Hier zeigt sich die Virtuosität der Regisseurin, die großen Geschichten im Kleinen zu finden und sie mit Respekt zu erzählen. (A.P.) ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Les bureaux de Dieu (God's Offices) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Les bureaux de Dieu (God's Offices) ---- Claire Simon, FR/BE 2008 ---- Drehbuch: Claire Simon, Natalia Rodríguez, Nadège Trébal; Kamera: Philippe Van Leeuw; Schnitt: Julien Lacheray; Musik: Arthur Simon; Darsteller*innen: Anne Alvaro, Nathalie Baye, Rachida Brakni, Isabelle Carré, Béatrice Dalle, Nicole Garcia. 35mm, Farbe, 122 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Fragen zu Verhütung und Sexualität, die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, familiäre und kulturelle Anforderungen an Frauen werden in einem Pariser Beratungszentrum besprochen. Sozialarbeiter*innen und Ärzt*innen sind oft die einzige Anlaufstelle für Mädchen und Frauen jeden Alters, die in Gesprächen Aufklärung und Unterstützung suchen, um selbstbestimmte Entscheidungen über ihren Körper und ihr Leben treffen zu können. Für Les bureaux de Dieu verbindet Claire Simon das Dokumentarische und das Fiktionale, mit Tonbandprotokollen realer Beratungsgespräche als Dialogvorlage. Die Sozialarbeiterinnen werden von bekannten Schauspielerinnen dargestellt (u.a. Anne Alvaro, Nathalie Baye, Isabelle Carré, Béatrice Dalle, Nicole Garcia), die Klientinnen werden von Laiendarstellerinnen verkörpert. (A.P.) ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | La romana (Die freudlose Straße) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: La romana (Die freudlose Straße) ---- Luigi Zampa, IT 1954 ---- Drehbuch: Giorgio Bassani, Ennio Flaiano, Lugi Zampa, Alberto Moravia nach dessen Roman; Kamera: Enzo Serafin; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Enzo Masetti; Darsteller*innen: Gina Lollobrigida, Daniel Gélin, Franco Fabrizi, Raymond Pellegrin, Pina Piovani, Xenia Valderi. 35mm, sw, 93 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Rom im Faschismus: Die junge Adriana (Gina Lollobrigida) lebt in einfachen Verhältnissen und träumt von der Liebe, während ihre um die Jugend betrogene Mutter (Pina Piovani) sie zum gesellschaftlichen Aufstieg drängt. Nach einer intriganten Verführung durch den faschistischen Funktionär Astarita (Raymond Pellegrin) und der enttäuschten Liebe zu Gino (Franco Fabrizi) wendet sich Adriana der Prostitution zu. Als sie den antifaschistischen Studenten Mino (Daniel Gélin) kennenlernt, nimmt das stimmig gezeichnete Sozialdrama eine erneute Wendung. Zampas Verfilmung von Moravias gleichnamigem Erfolgsroman zeichnet ein pessimistisches Panorama des Verfalls voller entschlossener Frauencharaktere, die von einer unvergleichlichen Lollobrigida überstrahlt werden. Sie verleiht der allgegenwärtigen Protagonistin Adriana inmitten all des Niedergangs eine schier unzerstörbare Würde und Menschlichkeit. (T.W.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: Zampa & Salce | L'arte di arrangiarsi (Die Kunst, sich zu arrangieren) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: L'arte di arrangiarsi (Die Kunst, sich zu arrangieren) ---- Luigi Zampa, IT 1954 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Vitaliano Brancati; Kamera: Marco Scarpelli; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Alessandro Cicognini; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Marco Guglielmi, Franco Coop, Luisa Della Noce, Franco Iamonte. 35mm, sw, 85 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Vier Dekaden Rückgratlosigkeit im Schnelldurchlauf, mitreißend dargeboten vom großen Alberto Sordi: Rosario Scimoni, genannt Sasa, schmeißt 1910 im sizilianischen Catania den Sekretärsposten beim konservativen Bürgermeister-Onkel hin, als er sich in eine glühende Sozialistin verliebt – und gleich schmutzig gegen seinen Nebenbuhler intrigiert. Nach dem Ersten Weltkrieg (dienstuntauglich als Simulant) landet Sasa bei den Faschisten, gegen Ende des Zweiten dient er sich den Kommunisten an, bald den Christdemokraten. Nach Anni difficili und Anni facili der Abschluss einer losen Trilogie sarkastischer Satiren von Luigi Zampa und Autor Vitaliano Brancati (der noch während des Drehs verstarb): Hinter Sordis sprudelnder Oberfläche und Wandlungsfähigkeit – vom betrügerischen Produzenten religiöser Filme zum Rasierklingenverkäufer in Tracht und Tirolerhut – steckt das gleichförmige Grauen des Opportunismus in seiner hoffnungslosen Durchschnittlichkeit. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Le ore dell'amore (Stunden der Liebe) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Le ore dell'amore (Stunden der Liebe) ---- Luciano Salce, IT 1963 ---- Drehbuch: Castellano &amp; Pipolo, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Nedo Azzini; Musik: Luiz Bonfá; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Emmanuelle Riva, Barbara Steele, Umberto D'Orsi, Mara Berni, Diletta D'Andrea, Brunello Rondi. DCP (von 35mm), sw, 107 min. Italienisch mit engl. UT ---- ' ---- Seit Jahren sind Gianni (Ugo Tognazzi) und Maretta (Emmanuelle Riva) in einer florierenden Liebesbeziehung. Doch als sie heiraten, stellt sich statt des erhofften Eheglücks lähmende Zweisamkeit ein: Gefühlstod durch Routine, ob daheim vor dem TV oder bei Treffen mit ungeliebten Bekannten (herrlicher Gastauftritt: Autor-Regisseur Brunello Rondi als männliche Hälfte des gefürchteten Ehepaars Cipriani). Selbst das Fremdgehen scheitert an der überwältigenden Antriebslosigkeit. Der Abschluss der Tognazzi-Trilogie von Salce (und Castellano &amp; Pipolo) zeichnet das Eheleben als erstickenden Höllenkreis. Trotz einer vergnüglichen Zwischendurch-Parodie auf Fellini-Surrealismus (samt der unvergleichlichen Barbara Steele in einer Nebenrolle) ist Le ore dell'amore ein sanft melancholisches Lustspiel von solcher Eleganz, dass der US-Kritiker Andrew Sarris bei der Kinopremiere Salce mit Lubitsch verglich. Die Schlusspointe gibt ihm recht. (C.H.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber am 24.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Ragazze d'oggi (Vater, wir wollen heiraten) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Ragazze d'oggi (Vater, wir wollen heiraten) ---- Luigi Zampa, IT 1955 ---- Drehbuch: Luigi Zampa; Kamera: Enzo Serafin; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Angelo Francesco Lavagnino; Darsteller*innen: Paolo Stoppa, Marisa Allasio, Lili Cerasoli, Armenia Balducci, Billa Billa, Paola Quattrini. DCP (von 35mm), Farbe, 92 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Der Witwer Peppino Bardelotti (Paolo Stoppa) lebt mit seinen vier Töchtern in bescheidenen Verhältnissen. Drei von ihnen, Sofia, Tilde und Anna (Marisa Allasio, Lili Cerasoli, Armenia Balducci) sind im heiratsfähigen Alter und werden von ihrer Tante Matilda (Billa Billa) angestachelt, sich wohlhabende Männer zu suchen. Doch die oberflächlichen Eindrücke erweisen sich als trügerisch: Sofia und Tilde scheinen gute Partien gemacht zu haben, aber ein Verehrer wendet sich auf Druck seines reichen Vaters ab, während der andere seine Verlobte zur Prostituierten machen will. Zampas Sittenbild balanciert lieblich am schmalen Grat zwischen Sentiment und Komödie, bezaubert aber als pastellenes Eastmancolour-Porträt von Mailand in den 1950ern. Die Stadt galt damals als Inbegriff von Modernität und Fortschritt, und Ragazze d'oggi beschäftigt sich mit progressiven Fragestellungen nach den Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung von Frauen, ohne sich ganz vom Status quo lösen zu können. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Occupied City | Occupied City - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Occupied City ---- Steve McQueen, UK/NL 2023 ---- Drehbuch: Bianca Stigter nach ihrem Buch Atlas of an Occupied City; Kamera: Lennert Hillege; Schnitt: Xander Nijsten; Musik: Oliver Coates. DCP (von 35mm), Farbe, 266 min. Englisch' ---- ' ---- Basierend auf dem Buch Atlas of an Occupied City, Amsterdam 1940–1945 von Bianca Stigter sucht McQueen mit seiner 35mm-Kamera über 2000 Orte im heutigen Amsterdam auf, um deren Bilder im Film auf der Tonspur mit historischen Fakten, Zitaten und Kommentaren zu kontrastieren. Ein monumentales Werk über die Sedimentierung von Erinnerung und das Verschwinden von Zeugnissen, über Auslöschung, historische Gewalt und gegenwärtige Konflikte. (M.L.) ---- ' ---- Während des Films gibt es eine Pause. ---- ' ---- Publikumsgespräch mit der Autorin Bianca Stigter am 25.1.2025 ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Siamo donne (Wir Frauen) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Siamo donne (Wir Frauen) ---- <span style="font-weight: 700 !important;">Luchino Visconti,'Luigi Zampa, Roberto Rossellini u.a., IT 1953 ---- Drehbuch: Cesare Zavattini, Roberto Rossellini, Luigi Zampa, Suso Cecchi d'Amico u.a.; Kamera: Enzo Serafin u.a.; Schnitt: Mario Serandrei u.a.; Darsteller*innen: Alida Valli, Ingrid Bergman, Isa Miranda, Anna Magnani. 35mm, sw, 100 min. Italienisch mit dt. UT ---- ' ---- Ein abwechslungsreicher Omnibusfilm mit und über vier Starschauspielerinnen, die sich selbst verkörpern und Einblicke "hinter die Kulissen" geben. Auftakt für den selbstreflexiven Reigen ist eine faszinierende pseudodokumentarische Episode über vier Nachwuchshoffnungen, die an einem Talentwettbewerb in den Cinecittà-Studios teilnehmen: Wird eine von ihnen so berühmt werden wie die Aktricen, die anschließend angeblich selbst Erlebtes spielen? Alida Valli besucht die Verlobungsfeier einer Assistentin und erkennt, wie sehr sie der Ruhm vom "wirklichen" Leben trennt. Roberto Rosselini lässt seine damalige Ehefrau Ingrid Bergman im eigenen Garten gegen einen Hahn antreten, der ihre Rosen attackiert. Luigi Zampas Beitrag zeigt Isa Miranda umgeben von ihren Trophäen (inklusive eines Oscars), aber bedrückt von Einsamkeit. Im finale furioso konfrontiert Luchino Visconti einen Taxifahrer mit der Naturgewalt von Anna Magnani. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Ladro lui, ladra lei (Dieb hin, Dieb her) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Ladro lui, ladra lei (Dieb hin, Dieb her) ---- Luigi Zampa, IT 1958 ---- Drehbuch: Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Luigi Zampa, Alberto Sordi; Kamera: Leonida Barboni; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Angelo Francesco Lavagnino; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Sylva Koscina, Mario Carotenuto, Marisa Merlini. DCP (von 35mm), sw, 100 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Der notorische Kleinkriminelle Cencio (Alberto Sordi) wird aus dem Gefängnis in Rom entlassen. Seine Jugendliebe Cesira (Sylvia Koscina) hat sich als Verkäuferin mehr schlecht als recht durchgeschlagen, ohne den Avancen ihrer Vorgesetzten nachzugeben. Cencio will ihr mit einem Rachefeldzug imponieren und spannt Cesira bei seinen Betrügereien auch als Helferin ein. Als Regisseur besetzte Luigi Zampa eine Schlüsselposition beim Aufbruch vom Neorealismus zur Commedia all'italiana, was in diesem Gaunerstück ebenso beispielhaft zum Ausdruck kommt wie die Zerrissenheit seiner Ambitionen: Ladro lui, ladra lei erzählt noch einmal vom Überlebenskampf der Armen, bevor sich die italienische Komödie im Angesicht des Wirtschaftswunders neu erfindet – ein Spagat zwischen seriösem Anliegen und schelmischem Vergnügen, von Sordi exemplarisch verkörpert. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Vediamoci chiaro (Ein Mann sieht klar) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Vediamoci chiaro (Ein Mann sieht klar) ---- Luciano Salce, IT 1984 ---- Drehbuch: Franco Bucceri, Roberto Leoni; Kamera: Danilo Desideri; Schnitt: Ruggero Mastroianni; Musik: Fabio Liberatori; Darsteller*innen: Johnny Dorelli, Eleonora Giorgi, Janet Agren, Angelo Infanti, Giacomo Furia, Milly D'Abbraccio. 35mm, Farbe, 100 min. Italienisch mit dt. UT  ---- ' ---- Auch in seinem vorletzten Film, den er nur ein Jahr nach einem schweren Schlaganfall dreht, bleibt sich Luciano Salce treu und entwirft, wenn auch im Rahmen der leichten Muse, eine bittere bourgeoisiekritische Komödie für die er als Alter Ego/Hauptdarsteller den beim Publikum sehr beliebten Schauspieler und Sänger Johnny Dorelli engagiert. Dorelli spielt den Manager eines erfolgreichen privaten Fernsehsenders, der nach einem Unfall erblindet und die Begebenheiten um sich herum mit wachsender Abscheu und Enttäuschung wirklich zu "sehen" beginnt. Kritisch verarbeitet Salce hier auch seine eigenen Erfahrungen mit dem Fernsehen, und wiewohl sein bissiger Scharfsinn etwas weniger schneidend anmutet, ist sein komisches Timing nach wie vor perfekt, und Dorelli entzückt sowohl in seiner lockeren Verschmitztheit als auch in den Slapstick-Momenten. (A.T.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Gente di rispetto (Die ehrenwerte Gesellschaft) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Gente di rispetto (Die ehrenwerte Gesellschaft) ---- Luigi Zampa, IT 1975 ---- Drehbuch: Leo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luigi Zampa nach dem Roman von Giuseppe Fava; Kamera: Ennio Guarnieri; Schnitt: Franco Fraticelli; Musik: Ennio Morricone; Darsteller*innen: Jennifer O'Neill, Franco Nero, James Mason, Orazio Orlando, Aldo Giuffré. DCP (von 35mm), Farbe, 113 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Weil ihre modernen Ansichten nicht ins konservative Schulsystem passen, wird Lehrerin Elena Bardi (Jennifer O'Neill) zum wiederholten Male versetzt. Schon bei der Ankunft in der armen sizilianischen Provinz wird sie belästigt, doch der Übeltäter sitzt tags darauf tot am Marktplatz, mit einer Blume im Mund. Obwohl der mächtige, mysteriöse Grundbesitzer Bellocampo (James Mason) Elenas Ankunft begrüßt, sorgen ihre fortschrittlichen Pläne in der Schule für Skepsis. Die Affäre mit einem Kollegen (Franco Nero) muss geheim bleiben, während weitere Aggressoren tot aufgefunden werden: Diese Mordserie verleiht Elena jedoch einen Status, mit dem sie politische Verbesserungen anstoßen will. In diesem bemerkenswerten Beitrag zur italienischen Politthriller-Welle zeigt sich, trotz einer Tendenz zur Groteske, exemplarisch die Verdüsterung von Zampas Spätwerk. Mit seiner systemkritischen Analyse im Angesicht der Mafia schließt sich auch ein Kreis zum frühen Höhepunkt Processo alla città. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 31 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 31: Filme von Kren, Schmidt jr., Stenzel, Export mit Brus, Export, Mühl, Weibel, Wiener ---- Kurt Kren ---- 6/64 Mama und Papa [Materialaktion von Otto Mühl] 1964, 16mm, 4 min ---- 7/64 Leda mit dem Schwan [Materialaktion von Otto Mühl] 1964, 16mm, 3 min ---- 8/64 Ana [Aktion von Günter Brus] 1964, 16mm, 3 min ---- 9/64 O Tannenbaum [Materialaktion von Otto Mühl] 1964, 16mm, 3 min ---- 10/65 Selbstverstümmelung [Aktion von Günter Brus] 1965, 16mm, 5 min ---- 10c/65 Brus wünscht euch seine Weihnachten 1965, 16mm, 5 min (16 B/Sek) ---- 12/66 Cosinus Alpha [Materialaktion von Otto Mühl] 1966, 16mm, 9 min ---- 16/67 20. September 1967, 16mm, 7 min ----  ---- Ernst Schmidt jr. ---- Bodybuilding 1965–66, 16mm, 9 min ---- Einszweidrei 1965–68, 16mm, 8 min ---- Kunst &amp; Revolution 1968, 16mm, 2 min ----  ---- Hans-Christof &amp; Rosemarie Stenzel ---- Strangulation 1968, 16mm, 5 min ----  ---- VALIE EXPORT ---- ...Remote...Remote... 1973, 16mm, 10 min ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 32 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 32 ---- Carl Theodor Dreyer ---- Ordet (Das Wort) 1954–55, 35mm, 125 min. Drehbuch: Carl Theodor Dreyer nach dem Theaterstück von Kaj Munk; Kamera: Henning Gendtsen; Bauten: Erik Aaës; Schnitt: Edith Schüssel; Darsteller*innen: Henrik Malberg, Emil Hass Christensen, Preben Lerdorff Rye, Cay Kristiansen, Brigitte Federspiel. Dänisch/Synopsis liegt auf. ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: Videoarchiv Prag | Vom Materiellen zum Virtuellen - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Vom Materiellen zum Virtuellen ---- Malování do vzduchu (Painting in the Air) Radek Pilař. CZ 1965, DCP (von 16mm), Farbe, 2 min. Kein Dialog ---- Barvy (Colors) Radek Pilař. CZ 1984, DCP (von 16mm), Farbe, 2 min. Kein Dialog ---- Metrofilm Ivan Tatíček. CZ 1984, DCP (von Super 8), sw, 8 min. Kein Dialog ---- Pohádka pro šílence (A Fairy-Tale for Madmen) Pigi. CZ 1985, DCP (von Super 8), Farbe/sw, 23 min. Tschechisch mit engl. UT' ---- Obrázky (Pictures) Lucie Svobodová. CZ 1989, DCP, Farbe, 6 min. Kein Dialog ---- Kytka (Flower) René Slauka. CZ 1994, DCP, Farbe, 2 min. Ohne Ton ---- Polednice (The Noonday Witch) Niké Papadopulosová. CZ 1999, DCP, Farbe, 6 min. Tschechisch mit engl. UT' ---- Dead or Alive 2 Petra Vargová. CZ 2001, DCP, Farbe, 4 min. Englisch' ---- Monoskop no. 3 Martin Búřil. CZ 2011, DCP, Farbe, 7 min. Kein Dialog ---- I'm Doing Great Tereza Kalousová. CZ 2023, DCP, Farbe, 10 min. Englisch' ---- ' ---- Eine Zusammenstellung von Werken des Experimentalkinos, der Videokunst und elektronischer Medien. Die Erkundung dieser Medien hat Künstler*innen dazu veranlasst, frühere Formen und Genres zu überdenken und neue Vorstellungswelten zu erschließen. Das tschechische Bewegtbild und die Anfänge der Videokunst sind von der Tradition des Animationsfilms und einer aktiven Gemeinschaft von Amateurfilmer*innen beeinflusst. (S.P./M.M.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Sylva Poláková und Martin Mazanec (in englischer Sprache) ---- ' ---- Courtesy Národní filmový archiv ----  
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SUMMARY: Videoarchiv Prag | Lücken der Kunstgeschichte - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Lücken der Kunstgeschichte ---- Moře v zrcadle (The Mirrored Sea) Lumír Hladík. CZ 1980, DCP (von 8mm) Farbe, 9 min. Kein Dialog ---- O velikosti významu (Dimension of Meaning) Janka Vidová. CZ 1998, DCP, Farbe, 4 min. Kein Dialog ---- Tanec na ruinách muzea (Dancing on the Ruins of a Museum) Alžběta Bačíková. CZ 2015, DCP, Farbe, 26 min. Tschechisch mit engl. UT' ---- Sběratel (Collector) Michal Pěchouček. CZ 2003, DCP, Farbe, 7 min. Kein Dialog ---- Zákon času (The Law of Time) Adéla Babanová. CZ 2023, DCP, Farbe, 30 min. Deutsch mit engl. UT' ---- ' ---- Die Geschichte des tschechischen Experimentalfilms und der Videokunst war lange lückenhaft. Viele Künstler*innen gerieten in Vergessenheit, werden aber allmählich wiederentdeckt. Dieses Programm stellt die Frage, wer einen Platz in der Kunstgeschichte verdient und warum bestimmte Künstler*innen und Werke übersehen wurden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass hier die Frage nach dem Ort des Künstlerischen von den Künstler*innen selbst gestellt wird. (S.P./M.M.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Sylva Poláková,'Martin Mazanec und der Filmemacherin'Adéla Babanová'(in englischer Sprache) ---- ' ---- Courtesy Národní filmový archiv ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Quelli del casco (Die Moped-Bande) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Quelli del casco (Die Moped-Bande) ---- Luciano Salce, IT 1988 ---- Drehbuch: Franco Bucceri; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Angela Cipriani; Musik: The Grop's Power; Darsteller*innen: Tommy Givogre, Sonia De Gaudenz, Dario Casalini, Carmen Di Pietro, Luana Ravegnini, Riccardo Rossi. 35mm, Farbe, 91 min. Italienisch mit dt. UT' ---- ' ---- Fast Times at Ridgemont High auf Italienisch. Eine Gruppe Jugendlicher vertreibt sich die Zeit mit Herumhängen, Motorradspritztouren, Streichen und dem Versuch, die Identität eines verlockenden Mädchens auf einem Plakat herauszufinden. Luciano Salces letzter Film (er starb 1989) versucht sich der Jugendkultur und dem veränderten (und mittlerweile verschollenen) Rom der 1980er anzunähern. Das Resultat – ein eigenartiger, interessant-amüsanter Mix aus Gutmenschenkomödie und leicht vulgären Doppeldeutigkeiten gespickt mit wunderbaren römischen Dialektausdrücken – ist im Kontext einer Zeit zu sehen, in der die Auseinandersetzung mit politischer Korrektheit und Sexismus noch nicht besonders ernst genommen wurde. Sehr erheiternd: die Charakterdarsteller Renzo Montagnani als Professor Impallomeni und Paolo Panelli als Portier sowie der Cameo-Auftritt von Luciano Salce als Bischof. (A.T.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ----  ---- Hinweis: Der Film wird'mit deutschen Untertiteln gezeigt (nicht mit englischen Untertiteln wie im Programmheft angekündigt). ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Basta guardarla (Ich brauche sie nur anzuschauen) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Basta guardarla (Ich brauche sie nur anzuschauen) ---- Luciano Salce, IT 1970 ---- Drehbuch: Iaia Fiastri, Steno, Luciano Salce; Kamera: Aiace Parolin; Schnitt: Marcello Malvestito; Musik: Franco Pisano; Darsteller*innen: Maria Grazia Buccella, Carlo Giuffré, Mariangela Melato, Luciano Salce, Franca Valeri, Spiros Focas. DCP (von 35mm), Farbe, 100 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Die große Zeit der volkstümlichen italienischen Varieté-Tradition des avanspettacolo mit Musik, Tanz und tendenziell tiefem Witz war 1970 längst am absteigenden Ast. Doch für das Bauernmädchen Enrichetta (Maria Grazia Buccella) öffnet sich mit dem bizarren Glitzeranzug-Auftritt von Silver Boy (Carlo Giuffré) eine neue Welt. Sie schließt sich dessen armseliger Kompanie an und verliebt sich in ihn. Ihr aufhaltsamer Aufstieg im Ensemble führt zu Eifersüchteleien, nach einem Krach läuft sie zum noch exzentrischeren Konkurrenten Farfallo über. Diese Rolle übernahm Regisseur Luciano Salce selbst, nachdem Ugo Tognazzi absagte: Sowohl seine fulminante Interpretation wie auch seine mit Billig-Pop-Exzessen und ironischen Ideen gespickte Inszenierung verraten dabei die intime Kenntnis der Welt des avanspettacolo, die hier ihre größte Kinowürdigung erfuhr, was den Film über die Jahre zum Komödienklassiker werden ließ. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il magistrato (Der Richter) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il magistrato (Der Richter) ---- Luigi Zampa, IT 1959 ---- Drehbuch: Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Luigi Zampa; Kamera: Gábor Pogány; Schnitt: Mario Serandrei; Musik: Renzo Rossellini; Darsteller*innen: José Suárez, Jacqueline Sassard, François Périer, Claudia Cardinale, Massimo Serato, Ana Mariscal. 35mm, sw, 92 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Der integre Richter Andrea Morandi (José Suárez) reicht seine Kündigung ein und erklärt dem verblüfften Vorgesetzten das Dilemma, welches ihn in eine tiefe Krise gestürzt hat: Wie Recht sprechen in einer ungerechten Welt? Durch Ermittlungen im komplexen Fall eines schwer verletzten Hafenarbeiters kommt er mit einem von Ausbeutung und kriminellen Machenschaften getragenen System in Berührung. Bei einer Familie zur Untermiete einquartiert, muss Morandi erkennen, dass sich auch hier alle den korrupten Verhältnissen unterwerfen. Besessen vom Versprechen des gesellschaftlichen Aufstiegs ist das weibliche Familienoberhaupt Emilia Bonelli (Ana Mariscal) wild entschlossen, alles zu opfern. Doch nichts bleibt, wie es ist. In seiner grimmigen Parabel Il magistrato verhandelt Luigi Zampa die Verkommenheit der Gesellschaft, sei sie nun groß- oder kleinbürgerlich, die an ihrer eigenen Gier zerbrechen wird. (E.S.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Gli anni ruggenti (Die Goldenen Jahre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Gli anni ruggenti (Die Goldenen Jahre) ---- Luigi Zampa, IT 1962 ---- Drehbuch: Sergio Amidei, Ruggero Maccari nach Revizor von Nikolai Gogol; Kamera: Carlo Carlini; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Piero Piccioni; Darsteller*innen: Nino Manfredi, Michèle Mercier, Gino Cervi, Angela Luce, Gastone Moschin. 35mm, sw, 104 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Die Ankündigung, dass ein von der faschistischen Regierung in Rom beauftragter Revisor in das verschlafene, von Armut geplagte apulische Städtchen Gioiavallata zur Prüfung kommen soll, versetzt die durch und durch korrupte Stadtverwaltung in Angst und Schrecken. Nikolai Gogols Erzählung Der Revisor diente als Vorlage, doch anstelle von Ivan Khlestakov aus St. Petersburg kommt hier Homer Battifiori (Nino Manfredi), ein junger Mann aus Rom. Trotz aller Modernisierungen, derer sich der Duce lautstark rühmt, lebt ein Großteil der Bevölkerung Italiens in bitterer Not. Voller Schärfe und Witz zeigt Luigi Zampa eine elende Vergangenheit, indem er gnadenlos die Schwächen eines Regimes offenlegt, das mit Schlägen und dem Tod des sozialistischen Abgeordneten Giacomo Matteotti begann und so den Weg für den Faschismus freigab. (E.S.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Frenesia dell'estate (Verrückter Sommer) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Frenesia dell'estate (Verrückter Sommer) ---- Luigi Zampa, IT/FR 1963 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Age, Mario Monicelli, Giulio Scarnicci, Furio Scarpelli, Renzo Tarabusi; Kamera: Marcello Gatti; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Gianni Ferrio; Darsteller*innen: Amedeo Nazzari, Vittorio Gassman, Sandra Milo, Michèle Mercier, Gabriella Giorgelli, Philippe Leroy, Graziella Galvani. 35mm, sw, 105 min. Italienisch mit dt. UT'  ---- ' ---- Der sommerliche Strand von Viareggio in der toskanischen Versilia ist Schauplatz von fünf Urlaubshandlungssträngen, die als satirisches Fresko die Bräuche und Konventionen der frühen 1960er einfangen. Getragen wird dieses heitere Sittenbild von einem verlässlichen Ensemble an Schauspieler*innen. Der "Schönling" des italienischen Kinos, Amedeo Nazzari, beweist eine bewundernswerte Selbstironie als alternder adliger Dressman, der einfach nicht auf Ruhm und Jugend verzichten kann; Vittorio Gassmann als sexuell verwirrter Sonderling legt eine vergnügliche Performance hin, aber auch die wundervolle Michèle Mercier als Transvestit und der die besten Gags liefernde Philippe Leroy stechen hervor. Für diesen zum Teil in toskanischem Dialekt (der Wahltoskaner Monicelli ist unter den Drehbuchautoren) gehaltenen Film stellt Zampa seine sozialkritischen Ambitionen hintan, mit amüsanten Resultaten. (A.T.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Bello, onesto, emigrato Australia sposerebbe compaesana illibata (Ein Mädchen in Australien) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Bello, onesto, emigrato Australia sposerebbe compaesana illibata (Ein Mädchen in Australien) ---- Luigi Zampa, IT 1971 ---- Drehbuch: Rodolfo Sonego, Luigi Zampa; Kamera: Aldo Tonti; Schnitt: Mario Morra; Musik: Piero Piccioni; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Claudia Cardinale, Riccardo Garrone, Corrado Olmi, Angelo Infanti, Tano Cimarosa, Marisa Carisi. 35mm, Farbe, 113 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- "Gutaussehender, ehrlicher Australien-Auswanderer möchte unberührte Landsfrau heiraten" Amedeo (Alberto Sordi) ist vor 20 Jahren ausgewandert, er lebt armselig und einsam, die Arbeit hat seine Gesundheit ruiniert. Er will eine italienische Frau – die Australierinnen sind ihm zu unabhängig und emanzipiert –, weshalb er eine Anzeige mit dem Foto eines attraktiven Freundes schaltet. Nach einem kurzen Briefwechsel entschließt sich die Prostituierte Carmela (Claudia Cardinale) Italien zu verlassen, um ihrem Zuhälter zu entkommen. In Australien verheimlicht sie ihre frühere Tätigkeit und er verleugnet seine Identität: Das sind die Voraussetzungen dieser bitteren Komödie, die ein Sittenbild der italienischen Emigration entwirft. Sordi gibt nicht nur den nostalgischen Auswanderer, er bringt auch dessen Seelenqualen zum Ausdruck, und Cardinale leuchtet hintergründig zwischen echten Einwander*innen auf. Zampas abgründige Posse vermisst die Fallhöhe zwischen Erwartung und Realität, Neorealismus trifft auf Burleske. (T.W.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Una questione d'onore (Eine Frage der Ehre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Una questione d'onore (Eine Frage der Ehre) ---- Luigi Zampa, IT 1965 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luigi Zampa, Enzo Gicca Palli; Kamera: Carlo Di Palma, Luciano Trasatti; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Luis Enríquez Bacalov; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Nicoletta Machiavelli, Bernard Blier, Franco Fabrizi, Lucien Raimbourg, Tecla Scarano, Leopoldo Trieste. DCP (von 35mm), Farbe, 112 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Luigi Zampas schwarze Komödie beschwört Western-Anklänge in ungewöhnlichem Lokalkolorit mit der Darstellung eines archaischen Sardiniens, das von überkommenen Traditionen und dem Kreislauf der Blutrache bestimmt wird. (Der Film löste dort prompt Proteste aus, die zu einer kurzfristigen Beschlagnahmung führten). Tagelöhner Efesio (Ugo Tognazzi) bekommt die absurden Auswirkungen am eigenen Leib zu spüren. Er ist zwangsverlobt mit Domenicangela (Nicoletta Machiavelli), seit die ihn mit einer Sichel attackierte und dafür inhaftiert wurde: Ihre Entlassung aus dem Gefängnis führt zu Verwicklungen, bei denen Efesio von Don Leandro (Bertrand Blier) in eine uralte Vendetta hineingezogen wird. Zampas bissige Persiflage feierte im Wettbewerb der Berlinale Premiere und wurde als seine Rückkehr zu zeitkritischer Meisterschaft gefeiert: Die Zuspitzung von folkloristischem Witz zur finsteren Pointe im tragischen Finale ist Quintessenz von Zampas Weltsicht. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Letti selvaggi (Wilde Betten – Lippenstift-Tigerinnen) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Letti selvaggi (Wilde Betten – Lippenstift-Tigerinnen) ---- Luigi Zampa, IT 1979 ---- Drehbuch: Giorgio Salvioni, Tonino Guerra, Luís Castro; Kamera: Armando Nannuzzi, Giuseppe Ruzzolini; Schnitt: Franco Fraticelli; Musik: Riz Ortolani; Darsteller*innen: Sylvia Kristel, Monica Vitti, Ursula Andress, Laura Antonelli, Roberto Benigni, Michele Placido, José Sacristán. DCP (von 35mm), Farbe, 101 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Luigi Zampas letzter Film erscheint passenderweise, als die Commedia all'italiana in den letzten Zügen liegt. Im Zeichen der Commedia sexy soll die Episodenkomödie mit vier Starschauspielerinnen revitalisiert werden, die den Kampf der Geschlechter in jeder Hinsicht dominieren: Sylvia Kristel, Monica Vitti, Ursula Andress und Laura Antonelli treten jeweils zweimal auf, u.a. mit Michele Placido und Roberto Benigni. Tonlagenwechsel sind Programm und Teil des Vergnügens. Die Sketche reichen von blitzartigen Miniaturen zu witzigen Kurzfilmen wie im Finale, wo ein schüchterner Dirigent mit einer Geschäftsfrau (Antonelli) intime Stunden verbringen möchte, was an ihrem hektischen Berufsleben scheitert. Nachdem er in dunklen Thrillern seine kritischen Ambitionen zuspitzte, nimmt Zampa mit diesem amüsanten Episodenreigen unangestrengt Abschied – eine Art Satyrspiel in achtfacher Ausführung. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Vediamoci chiaro (Ein Mann sieht klar) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Vediamoci chiaro (Ein Mann sieht klar) ---- Luciano Salce, IT 1984 ---- Drehbuch: Franco Bucceri, Roberto Leoni; Kamera: Danilo Desideri; Schnitt: Ruggero Mastroianni; Musik: Fabio Liberatori; Darsteller*innen: Johnny Dorelli, Eleonora Giorgi, Janet Agren, Angelo Infanti, Giacomo Furia, Milly D'Abbraccio. 35mm, Farbe, 100 min. Italienisch mit dt. UT  ---- ' ---- Auch in seinem vorletzten Film, den er nur ein Jahr nach einem schweren Schlaganfall dreht, bleibt sich Luciano Salce treu und entwirft, wenn auch im Rahmen der leichten Muse, eine bittere bourgeoisiekritische Komödie für die er als Alter Ego/Hauptdarsteller den beim Publikum sehr beliebten Schauspieler und Sänger Johnny Dorelli engagiert. Dorelli spielt den Manager eines erfolgreichen privaten Fernsehsenders, der nach einem Unfall erblindet und die Begebenheiten um sich herum mit wachsender Abscheu und Enttäuschung wirklich zu "sehen" beginnt. Kritisch verarbeitet Salce hier auch seine eigenen Erfahrungen mit dem Fernsehen, und wiewohl sein bissiger Scharfsinn etwas weniger schneidend anmutet, ist sein komisches Timing nach wie vor perfekt, und Dorelli entzückt sowohl in seiner lockeren Verschmitztheit als auch in den Slapstick-Momenten. (A.T.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Notre corps (Our Body) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Notre corps (Our Body) ---- Claire Simon, FR 2023  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille; Musik: Elias Boughedir. DCP, Farbe, 168 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Notre Corps war als Porträt einer gynäkologischen Klinik konzipiert, während des Films ändert sich jedoch die Position der empathisch beobachtenden Regisseurin, als sie die Diagnose Brustkrebs bekommt. Nun ist sie ebenso Patientin wie die Frauen und Transpersonen, von denen der Film erzählt. Der Umstand, dass sie Spital und Personal schon gut kenne, habe den Schock etwas abgefedert, berichtet Simon ihrem Arzt. Die Geschichten der Patient*innen über Abtreibung, Endometriose, künstliche Befruchtung, Geburt, Geschlechtsangleichung oder Krebs werden großteils in Gesprächen mit den Ärzt*innen vermittelt. Manche Frauen sprechen direkt mit der Filmemacherin, etwa eine Patientin im Operationssaal, die erklärt, sie liebe das Kino und finde es wichtig, dass der Film thematisiere, was die Gesellschaft oft tabuisiere. Claire Simon sieht und hört genau hin, wenn es um die Körper und Rechte von Frauen und Transpersonen geht und die Geschichten, die damit verbunden sind: "Jede/r Patient*in hat nur eine Geschichte, die eigene, das Personal kennt viele". (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 19.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Arsenal ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 33 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 33 ---- Pat O'Neill ---- 7362 1965–67, 16mm, 10 min ---- Easyout 1971, 16mm, 9 min ---- Down Wind 1972, 16mm, 15 min ---- Sidewinder's Delta 1976, 16mm, 21 min ---- Foregrounds 1978, 16mm, 13 min ---- Let's Make a Sandwich 1982, 16mm, 19 min ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 34 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 34 ---- Rainer Werner Fassbinder ---- Katzelmacher 1969, 35mm, 88 min. Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder nach seinem Bühnenstück; Kamera: Dietrich Lohmann; Musik: Peer Raben; Darsteller*innen: Hanna Schygulla, Lilith Ungerer, Rainer Werner Fassbinder, Harry Baer, Irm Hermann. Deutsch ----  ---- Peter Tscherkassky ---- Outer Space 1999, 35mm, 10 min ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: Zampa & Salce | Quelli del casco (Die Moped-Bande) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Quelli del casco (Die Moped-Bande) ---- Luciano Salce, IT 1988 ---- Drehbuch: Franco Bucceri; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Angela Cipriani; Musik: The Grop's Power; Darsteller*innen: Tommy Givogre, Sonia De Gaudenz, Dario Casalini, Carmen Di Pietro, Luana Ravegnini, Riccardo Rossi. 35mm, Farbe, 91 min. Italienisch mit dt. UT' ---- ' ---- Fast Times at Ridgemont High auf Italienisch. Eine Gruppe Jugendlicher vertreibt sich die Zeit mit Herumhängen, Motorradspritztouren, Streichen und dem Versuch, die Identität eines verlockenden Mädchens auf einem Plakat herauszufinden. Luciano Salces letzter Film (er starb 1989) versucht sich der Jugendkultur und dem veränderten (und mittlerweile verschollenen) Rom der 1980er anzunähern. Das Resultat – ein eigenartiger, interessant-amüsanter Mix aus Gutmenschenkomödie und leicht vulgären Doppeldeutigkeiten gespickt mit wunderbaren römischen Dialektausdrücken – ist im Kontext einer Zeit zu sehen, in der die Auseinandersetzung mit politischer Korrektheit und Sexismus noch nicht besonders ernst genommen wurde. Sehr erheiternd: die Charakterdarsteller Renzo Montagnani als Professor Impallomeni und Paolo Panelli als Portier sowie der Cameo-Auftritt von Luciano Salce als Bischof. (A.T.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ----  ---- Hinweis: Der Film wird'mit deutschen Untertiteln gezeigt (nicht mit englischen Untertiteln wie im Programmheft angekündigt). ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Le Bois dont les rêves sont faits (The Woods Dreams Are Made of) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Le Bois dont les rêves sont faits (The Woods Dreams Are Made of) ---- Claire Simon, FR/CH 2015  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille. DCP, Farbe, 146 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Über den Verlauf eines Jahres hinweg porträtiert Claire Simon das Leben im Bois de Vincennes, einer der beiden Stadtwälder von Paris und beliebtes und belebtes Naherholungsgebiet. Menschen unterschiedlichster Kulturen besuchen den Park, um im Freundes- oder Familienkreis zu feiern oder sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Manchen ist der Wald Arbeitsplatz: Landschaftsplaner*innen oder Wissenschafter*innen erforschen und pflegen Flora und Fauna, Prostituierte empfangen ihre Freier im Schutz der Bäume. Anderen ist das Dickicht ein Refugium, sei es als Wohnort oder als schwule Cruisingzone, um an geheimen Plätzen Gleichgesinnte für sexuelle Begegnungen zu finden. Die Regisseurin kommt mit vielen Menschen ins Gespräch, manchen begegnet sie im Lauf des Films wiederholt, und knüpft an vorangegangene Begegnungen an. Simon entwirft eine ethnografische Landkarte und lässt sich von den Menschen, die sie trifft, neugierig deren Welt erklären. (A.P.) ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Récréations (Playtime) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Récréations (Playtime) ---- Claire Simon, FR 1992  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Suzanne Koch; Musik: Pierre-Louis Garcia. DCP, Farbe, 57 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Claire Simon begleitet mit der Kamera das Treiben im Kindergarten ihrer kleinen Tochter, die in den Pausen mit anderen Vorschüler*innen über den asphaltierten Schulhof wirbelt. Die Kinder schwanken zwischen Befehlston und Fürsorglichkeit, wenn sie das Leben der Erwachsenen nachstellen und sich dabei brutaler und unvermittelter geben als ihre vermeintlichen Vorbilder. Gespielt wird mit dem, was da ist, kleine Zweige oder ein Absperrgitter, die Phantasie ist die wichtigste Zutat. "Das Leben ist schön", ruft ein Kind dazwischen. Die Regisseurin greift nicht ein, beobachtet, wie die Kinder sich Geschichten ausdenken und diese permanent nach den eigenen Bedürfnissen abändern und untereinander verhandeln, als würden sie Drehbücher so lange überarbeiten, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Dabei werden die Rollen in diesem Lehrstück des sozialen Miteinanders immer wieder neu verteilt. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 17.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 17.1.2025 ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Oggi, domani, dopodomani (Wie verkaufe ich meine Frau?) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Oggi, domani, dopodomani (Wie verkaufe ich meine Frau?) ---- Marco Ferreri, Eduardo De Filippo, Luciano Salce, IT 1965 ---- Drehbuch: Ferreri, De Filippo, Salce u.a.; Kamera: Aldo Tonti u.a.; Schnitt: Adriana Novelli u.a.; Musik: Nino Rota, Luis Bacalov u.a.; Darsteller*innen: Marcello Mastroianni, Catherine Spaak, Virna Lisi, Luciano Salce. DCP (von 35mm), Farbe/sw, 98 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Paare in der Krise sind das Thema dieser Episodenkomödie, in der Marcello Mastroianni brilliert. In Marco Ferreris surrealistischer Geniestreich L'uomo di cinque palloni spielt er einen Bonbonfabrikanten mit Besessenheit fürs Ballon-Aufblasen – ein Mastroianni-Meisterwerk, das Produzent Carlo Ponti in der Langversion für zu unkommerziell befand und zur Auftaktepisode kürzen ließ. In Eduoardo De Filippos Mittelteil besucht Mastroianni einen Freund (Luciano Salce!) und staunt über dessen scheinbar mörderische Methode, die Gattin gefügig zu machen. Vollends politisch unkorrekt wird es im von Salce inszenierten Finale: Mastroianni als ehemüder Banker, der seine blonde Frau loswerden will, indem er sie an einen Scheich verkauft – und schließlich sein blaues Wunder erlebt. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Anni difficili (Schwierige Jahre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Anni difficili (Schwierige Jahre) ---- Luigi Zampa, IT 1948  ---- Drehbuch: Sergio Amidei, Enrico Fulchignoni, Franco Evangelisti, Vitaliano Brancati nach dessen Roman Il vecchio con gli stivali; Kamera: Carlo Montuori; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Nino Rota, Franco Casavola; Darsteller*innen: Umberto Spadaro, Ave Ninchi, Delia Scala, Massimo Girotti, Ernesto Almirante. DCP (von 35mm), sw, 115 min. Italienisch mit dt. UT ---- ' ---- Motto: "Über die eigenen Fehler lachen zu können, ist die größte Tugend der zivilisierten Menschheit." Die Geschichte des kleinen Beamten Aldo Piscitello, der in der Mussolini-Ära von seinem Vorgesetzten gezwungen wird, der Partei beizutreten, was Aldos antifaschistische Freunde erstaunlich gelassen hinnehmen. Um so begeisterter ist dafür Aldos Familie: Die Gattin lässt sogar seinen Parteieintritt auf 1921 rückdatieren, weil es dafür einen Geldbonus gibt – beim Einmarsch der Alliierten steht der unauffällige Mitläufer plötzlich als gefährliches Subjekt da, während sich die echten Faschisten (auf seine Kosten) arrangieren. Mit Anni difficili schuf Luigi Zampa einen zentralen Vorläufer der Commedia all'italiana, die in den 60ern viele solcher satirischen Auseinandersetzungen mit der faschistischen Vergangenheit hervorbrachte – Zampas erfolgreiche Pioniertat sorgte 1948 noch für Erregung (von allen politischen Seiten): "eine Beleidigung der nationalen Ehre". (C.H.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber und Andrea Pergolari am 9.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 9.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ---- <br type="_moz" /> 
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SUMMARY: Zampa & Salce | Anni facili (Einfache Jahre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Anni facili (Einfache Jahre) ---- Luigi Zampa, IT 1953 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Vitaliano Brancati, Sergio Amidei, Vincenzo Talarico; Kamera: Aldo Tonti; Musik: Nino Rota; Darsteller*innen: Nino Taranto, Alda Mangini, Gino Buzzanca, Clelia Matania. 35mm, sw, 109 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Luigi Zampas famose Fortschreibung von Anni difficili folgt einem anderen kleinen Mann aus Sizilien in die Wirren der Nachkriegszeit. Ein mittelloser Provinzlehrer (Nino Taranto) zieht auf Anraten seiner ambitionierten Frau nach Rom: als gestandener Antifaschist hofft er dort auf die Hilfe seiner alten, nun einflussreiche Positionen besetzenden Freunde, statt dessen steht er in der Stadt noch viel ärmer da und versinkt alsbald in den Sümpfen ministerieller Korruption. Nachdem Anni difficili für Aufruhr sorgte, wurde Anni facili zur veritablen Zensurschlacht: Die Produktion konnte erst nach drei Skriptrevisionen beginnen, der Zensor beurteilte die "Satire auf Neofaschisten" als "absichtlich skandalös und grausam selbstzerstörerisch", Rodolfo Graziani, der "Marschall Italiens" unter Mussolini, versuchte sogar gegen den Film zu prozessieren. Als der Film schließlich erschien, wurde die scharfe Satire als "Sieg für den Antifaschismus und Italiens Kino" bejubelt. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: Zampa & Salce | Fantozzi (Das größte Rindvieh weit und breit) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Fantozzi (Das größte Rindvieh weit und breit) ---- Luciano Salce, IT 1975 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luciano Salce, Paolo Villaggo nach dessen Roman; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Amedeo Salfa; Musik: Fabio Frizzi; Darsteller*innen: Paolo Villaggio, Anna Mazzamauro, Gigi Reder, Giuseppe Anatrelli, Umberto D'Orsi, Liù Bosisio. 35mm, Farbe, 102 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Buchhalter Fantozzi (Paolo Villaggio) ist ein Rädchen im Getriebe einer Riesenfirma, in der er missachtet wird: Im Prolog zum Film entdeckt man, dass er versehentlich in den alten Betriebstoiletten eingemauert wurde, als seine Frau anruft, weil sie ihn seit Tagen vermisst. Im Folgenden durchmisst Fantozzi in zum Totlachen komischen Episoden alle Frustrationen, die Arbeitsleben und Freizeit bieten: vom Marathonlauf zum rechtzeitigen Arbeitsbeginn-Stempeln bis zum desaströsen Skiurlaub. 1971 wurde Villaggios erstes Fantozzi-Buch in Italien ein Riesenerfolg, Luciano Salces filmische Umsetzung fügte eine surreale Dimension hinzu, die sich kaum in Worte fassen lässt: Villaggio verwies auf die Looney Tunes und Kater Silvester, aber Fantozzi ist ein singuläres Phänomen, das in der Heimat nahezu mythologischen Kultstatus hat, während man es auf deutsch unter dem Titel Das größte Rindvieh weit und breit verramschte. Ein grenzenloses Meisterwerk über den Unsinn des modernen Lebens. (C.H.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Emanuele Salce am 10.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca Milano ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: Zampa & Salce | Il secondo tragico Fantozzi (Fantozzi 2) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il secondo tragico Fantozzi (Fantozzi 2) ---- Luciano Salce, IT 1976 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luciano Salce, Paolo Villaggio nach dessen Romanen; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Antonio Siciliano; Musik: Franco Bixio, Fabio Frizzi, Vince Tempera; Darsteller*innen: Paolo Villaggio, Anna Mazzamauro, Gigi Reder, Giuseppe Anatrelli, Liù Bosisio, Ugo Bologna, Mauro Vestri, Plinio Fernando. DCP (von 35mm), Farbe, 109 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Nach dem gewaltigen Erfolg des ersten Fantozzi-Films machten sich Regisseur Luciano Salce und Autor-Hauptdarsteller Paolo Villaggio sofort an eine Fortsetzung, der bis 1999 noch acht weitere folgen sollten, allerdings ohne Salces Beteiligung. Die neuen Abenteuer von Fantozzi funktionieren auch ohne Kenntnis des ersten Films, dem Salces zweiter Streich in nichts nachsteht. Die Fortsetzung ist vielleicht sogar noch etwas bissiger in ihrer satirischen Behandlung der institutionalisierten Entfremdungskultur der kapitalistischen Arbeitswelt: Der kleine Buchhalter Fantozzi dient sich den Vorgesetzten an und teilt ebenso freigiebig aus, wie er einstecken muss(te). Unter den grandiosen Episoden des zweiten Teils ist eine wie geschaffen für Filmfreunde (und das Filmmuseum): Ein Professor mit Vorliebe für Avantgarde und schwere Kinokunst zwingt Fantozzi und andere Untergebene wiederholt Panzerkreuzer Kotiomkin (= Potemkin) anzusehen. Die Revolution folgt auf dem Fuß. (C.H.) ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | L'arte di arrangiarsi (Die Kunst, sich zu arrangieren) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: L'arte di arrangiarsi (Die Kunst, sich zu arrangieren) ---- Luigi Zampa, IT 1954 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Vitaliano Brancati; Kamera: Marco Scarpelli; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Alessandro Cicognini; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Marco Guglielmi, Franco Coop, Luisa Della Noce, Franco Iamonte. 35mm, sw, 85 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Vier Dekaden Rückgratlosigkeit im Schnelldurchlauf, mitreißend dargeboten vom großen Alberto Sordi: Rosario Scimoni, genannt Sasa, schmeißt 1910 im sizilianischen Catania den Sekretärsposten beim konservativen Bürgermeister-Onkel hin, als er sich in eine glühende Sozialistin verliebt – und gleich schmutzig gegen seinen Nebenbuhler intrigiert. Nach dem Ersten Weltkrieg (dienstuntauglich als Simulant) landet Sasa bei den Faschisten, gegen Ende des Zweiten dient er sich den Kommunisten an, bald den Christdemokraten. Nach Anni difficili und Anni facili der Abschluss einer losen Trilogie sarkastischer Satiren von Luigi Zampa und Autor Vitaliano Brancati (der noch während des Drehs verstarb): Hinter Sordis sprudelnder Oberfläche und Wandlungsfähigkeit – vom betrügerischen Produzenten religiöser Filme zum Rasierklingenverkäufer in Tracht und Tirolerhut – steckt das gleichförmige Grauen des Opportunismus in seiner hoffnungslosen Durchschnittlichkeit. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Dove vai in vacanza? (Wo machen Sie Urlaub?) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Dove vai in vacanza? (Wo machen Sie Urlaub?) ---- Mauro Bolognini, Luciano Salce, Alberto Sordi, IT 1978 ---- Drehbuch: Furio Scarpelli, Alberto Sordi u.a.; Kamera: Sergio D'Offizi u.a.; Schnitt: Nino Baragli u.a.; Musik: Ennio Morricone u.a.; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Stefania Sandrelli, Paolo Villaggio, Alberto Sordi, Anna Longhi. DCP (von 35mm), Farbe, 160 min. Italienisch mit engl. UT ---- ' ---- Eine starbesetzte Episodenkomödie um Urlaubsabenteuer. Mauro Bologninis Einstiegsbeitrag könnte eine Nachschrift zu Luciano Salces La voglia matta sein: Ein Fünfzigjähriger (Ugo Tognazzi) macht seiner alten Flamme (Stefania Sandrelli) den Hof, als deren jugendliche Freunde unerwartet auftauchen. Salce inszenierte den Mittelteil um seinen famosen Fantozzi-Darsteller Paolo Villaggio als Commedia all'italiana-Version von Ernest Hemingways The Short Happy Life of Francis Macomber: Ein reicher Geschäftsmann auf Safari möchte illegal Löwen jagen, seine Frau will ihn beseitigen lassen. Der längere Schlussteil, fast ein Film für sich, ist von und mit Alberto Sordi: Als einfacher Gemüsehändler wird er mit der Gattin von den versnobten Kindern auf Bildungsreise durchs ganze Land geschickt, woraufhin das Paar geduldig alle Leiden der Moderne erträgt. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Mimi - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Mimi ---- Claire Simon, FR 2003 ---- Drehbuch, Kamera, Schnitt: Claire Simon; Mit: Mimi Chiola, Diego Origlia, Mohammed Mokhtari. 35mm, Farbe, 105 min. Französisch mit dt. UT ---- ' ---- Claire Simon und Mimi Chiola sind seit Kindertagen befreundet. Viele Jahrzehnte später führt Mimi ihre Freundin durch ihr Nizza, an die Orte ihrer Kindheit und Jugend, die geprägt waren vom frühen Tod des Vaters und dem Wegziehen des älteren Bruders, worauf sie mit ihrer kränklichen Mutter in prekären Verhältnissen zurückblieb. Die Kamera ist oft nah an Mimis Gesicht, in dem sich die Emotionen spiegeln, wenn während der Spaziergänge Erinnerungen auftauchen und sie von vergangenen Erlebnissen und Verletzungen erzählt, Stück für Stück ihre Autobiografie entwirft. Schon als Kind fühlte sich Mimi zu Frauen hingezogen, ihr Coming-out ist ein Ringen um Akzeptanz und Liebe. Mit Mitte zwanzig zieht Mimi von der Küstenstadt in ein Dorf in den dahinterliegenden Bergen, eröffnet mit Freundinnen ein Restaurant, erfährt trotz unterschiedlicher Lebenserfahrungen und -einstellungen von der Dorfbevölkerung eine Art Respekt und findet ein Zuhause für ihre Träume. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 18.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Arsenal ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | La cuccagna (Das Schlaraffenland) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: La cuccagna (Das Schlaraffenland) ---- Luciano Salce, IT 1962 ---- Drehbuch: Luciano Vincenzoni, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Roberto Cinquini; Musik: Ennio Morricone, Fabrizio De André; Darsteller*innen: Donatella Turri, Luigi Tenco, Umberto D'Orsi, Liù Bosisio, Jimmy il Fenomeno. 35mm, sw, 108 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Nach dem Schulabschluss will Rosella am Wirtschaftswunder mitschneiden, dessen Annehmlichkeiten ihre Durchschnittsfamilie täglich im Werbefernsehen sieht. Auf Arbeitssuche lernt sie aber die Kehrseite des Konsumparadieses kennen: Hinter anständigen Fassaden lauern sexuelle Ausbeutung und skrupellose Profiteure. Bloß im jungen Giuliano findet Rosella einen Freund. Von der Welt enttäuscht suchen die beiden auf einem Truppenübungsplatz den Tod: ein surreales Manöver. Der geniale Schauspieler-Regisseur Luciano Salce gab seinem Freund Ennio Morricone die ersten Soloaufträge für Soundtracks: "Von ihm lernte ich, dass man auch für unseriöse Produktionen persönliche und gehaltvolle Werke schaffen konnte."'La cuccagna ist bei aller satirischen Zuspitzung aber zutiefst seriös: Die Gesellschaftskritik nimmt commedia-Sternstunden von Dino Risi und De Sica vorweg, dazwischen blitzt die Melancholie auf wie bei Pietrangeli und Antonioni. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 35 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 35 ---- Karl Kels ---- Heuballen 1981, 16mm, 2 min ---- Kondensstreifen 1982, 16mm, 4 min ---- Schleuse 1983, 16mm, 5 min ---- Nashörner 1987, 16mm, 9 min ---- Stare 1991, 16mm, 6 min ---- Flusspferde 1993, 35mm, 35 min ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 36 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 36 ---- Andy Warhol ---- Sleep (Essential Version) 1963, 16mm, 42 min (16 B/Sek) ---- Haircut (No. 1) 1963, 16mm, 27 min (16 B/Sek) ---- Eat 1964, 16mm, 35 min (18 B/Sek) ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: Claire Simon  | Premières solitudes (Young Solitude) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Premières solitudes (Young Solitude) ---- Claire Simon, FR 2018  ---- Drehbuch, Kamera, Schnitt: Claire Simon, Luc Forveille, Léa Masson. DCP, Farbe, 100 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Aus einem Kurzfilm, mit dem Claire Simon von der Stadt Ivry-sur-Seine beauftragt und dabei von den Schüler*innen einer Gymnasiumsklasse mit Schwerpunkt Film unterstützt wurde, entstand ein berührender Langfilm, der auf Interviews aufbaut, die die Jugendlichen unter einander führten. Ausgangspunkt war die Frage nach Erfahrungen mit der titelgebenden Einsamkeit. Wenn die Mädchen und Buben im Teenageralter miteinander sprechen, sich in unterschiedlichen Konstellationen von ihren Gefühlen, Träumen und Sorgen erzählen, geschieht das mit großer Offenheit und Empathie, sie stärken einander den Rücken und spenden sich Trost. Themen sind dabei nicht nur Liebe und Freundschaft, sondern vor allem ihre Lebenssituationen mit den Eltern (die oft geschieden und deshalb abwesend sind), und wie viel Anerkennung, Zuneigung und somit Selbstwertgefühl ihnen von zu Hause mitgegeben wird. Ein Plädoyer für Solidarität und Selbstermächtigung. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 18.1.2025 ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Frenesia dell'estate (Verrückter Sommer) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Frenesia dell'estate (Verrückter Sommer) ---- Luigi Zampa, IT/FR 1963 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Age, Mario Monicelli, Giulio Scarnicci, Furio Scarpelli, Renzo Tarabusi; Kamera: Marcello Gatti; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Gianni Ferrio; Darsteller*innen: Amedeo Nazzari, Vittorio Gassman, Sandra Milo, Michèle Mercier, Gabriella Giorgelli, Philippe Leroy, Graziella Galvani. 35mm, sw, 105 min. Italienisch mit dt. UT'  ---- ' ---- Der sommerliche Strand von Viareggio in der toskanischen Versilia ist Schauplatz von fünf Urlaubshandlungssträngen, die als satirisches Fresko die Bräuche und Konventionen der frühen 1960er einfangen. Getragen wird dieses heitere Sittenbild von einem verlässlichen Ensemble an Schauspieler*innen. Der "Schönling" des italienischen Kinos, Amedeo Nazzari, beweist eine bewundernswerte Selbstironie als alternder adliger Dressman, der einfach nicht auf Ruhm und Jugend verzichten kann; Vittorio Gassmann als sexuell verwirrter Sonderling legt eine vergnügliche Performance hin, aber auch die wundervolle Michèle Mercier als Transvestit und der die besten Gags liefernde Philippe Leroy stechen hervor. Für diesen zum Teil in toskanischem Dialekt (der Wahltoskaner Monicelli ist unter den Drehbuchautoren) gehaltenen Film stellt Zampa seine sozialkritischen Ambitionen hintan, mit amüsanten Resultaten. (A.T.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Processo alla città (Das Lied vom Verrat) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Processo alla città (Das Lied vom Verrat) ---- Luigi Zampa, IT 1952 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Ettore Giannini, Turi Vasile, Suso Cecchi D'Amico, Diego Fabbri; Kamera: Enzo Serafin; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Enzo Masetti; Darsteller*innen: Amedeo Nazzari, Mariella Lotti, Silvana Pampanini, Paolo Stoppa, Dante Maggio, Franco Interlenghi, Irene Galter. 35mm, sw, 110 min. Italienisch mit frz./engl. UT ---- ' ---- Der Doppelmord am Ehepaar Cuocolo 1906 führte zu einem der größten Gerichtsfälle in der italienischen Geschichte: Siebzehn Monate dauerte der Prozess, der die Machenschaften der neapolitanischen Camorra an die Öffentlichkeit brachte. Luigi Zampas Verfilmung schildert den historischen Feldzug eines engagierten Richters (Amadeo Nazzari) gegen Machtmissbrauch und alle Widerstände als packendes Drama mit gegenwärtiger Aktualität. Die systemische Kritik im Krimigewand an einer mafiös korrumpierten Gesellschaft war zentraler Vorläufer von Leonardo Sciascias Romanen und Italiens Politthriller-Kino. Co-Autorin Suso Cecchi D'Amico, die wohl wichtigste Drehbuchautorin Italiens, hielt Processo alla città für ihre beste Arbeit und Zampa für einen der unterschätztesten Filmemacher ihres Landes: "Er hatte eine besondere Gabe, die Relevanz unserer Geschichten herauszuarbeiten." (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Les bureaux de Dieu (God's Offices) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Les bureaux de Dieu (God's Offices) ---- Claire Simon, FR/BE 2008 ---- Drehbuch: Claire Simon, Natalia Rodríguez, Nadège Trébal; Kamera: Philippe Van Leeuw; Schnitt: Julien Lacheray; Musik: Arthur Simon; Darsteller*innen: Anne Alvaro, Nathalie Baye, Rachida Brakni, Isabelle Carré, Béatrice Dalle, Nicole Garcia. 35mm, Farbe, 122 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Fragen zu Verhütung und Sexualität, die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung, familiäre und kulturelle Anforderungen an Frauen werden in einem Pariser Beratungszentrum besprochen. Sozialarbeiter*innen und Ärzt*innen sind oft die einzige Anlaufstelle für Mädchen und Frauen jeden Alters, die in Gesprächen Aufklärung und Unterstützung suchen, um selbstbestimmte Entscheidungen über ihren Körper und ihr Leben treffen zu können. Für Les bureaux de Dieu verbindet Claire Simon das Dokumentarische und das Fiktionale, mit Tonbandprotokollen realer Beratungsgespräche als Dialogvorlage. Die Sozialarbeiterinnen werden von bekannten Schauspielerinnen dargestellt (u.a. Anne Alvaro, Nathalie Baye, Isabelle Carré, Béatrice Dalle, Nicole Garcia), die Klientinnen werden von Laiendarstellerinnen verkörpert. (A.P.) ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: Zampa & Salce | Bello, onesto, emigrato Australia sposerebbe compaesana illibata (Ein Mädchen in Australien) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Bello, onesto, emigrato Australia sposerebbe compaesana illibata (Ein Mädchen in Australien) ---- Luigi Zampa, IT 1971 ---- Drehbuch: Rodolfo Sonego, Luigi Zampa; Kamera: Aldo Tonti; Schnitt: Mario Morra; Musik: Piero Piccioni; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Claudia Cardinale, Riccardo Garrone, Corrado Olmi, Angelo Infanti, Tano Cimarosa, Marisa Carisi. 35mm, Farbe, 113 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- "Gutaussehender, ehrlicher Australien-Auswanderer möchte unberührte Landsfrau heiraten" Amedeo (Alberto Sordi) ist vor 20 Jahren ausgewandert, er lebt armselig und einsam, die Arbeit hat seine Gesundheit ruiniert. Er will eine italienische Frau – die Australierinnen sind ihm zu unabhängig und emanzipiert –, weshalb er eine Anzeige mit dem Foto eines attraktiven Freundes schaltet. Nach einem kurzen Briefwechsel entschließt sich die Prostituierte Carmela (Claudia Cardinale) Italien zu verlassen, um ihrem Zuhälter zu entkommen. In Australien verheimlicht sie ihre frühere Tätigkeit und er verleugnet seine Identität: Das sind die Voraussetzungen dieser bitteren Komödie, die ein Sittenbild der italienischen Emigration entwirft. Sordi gibt nicht nur den nostalgischen Auswanderer, er bringt auch dessen Seelenqualen zum Ausdruck, und Cardinale leuchtet hintergründig zwischen echten Einwander*innen auf. Zampas abgründige Posse vermisst die Fallhöhe zwischen Erwartung und Realität, Neorealismus trifft auf Burleske. (T.W.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | La romana (Die freudlose Straße) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: La romana (Die freudlose Straße) ---- Luigi Zampa, IT 1954 ---- Drehbuch: Giorgio Bassani, Ennio Flaiano, Lugi Zampa, Alberto Moravia nach dessen Roman; Kamera: Enzo Serafin; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Enzo Masetti; Darsteller*innen: Gina Lollobrigida, Daniel Gélin, Franco Fabrizi, Raymond Pellegrin, Pina Piovani, Xenia Valderi. 35mm, sw, 93 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Rom im Faschismus: Die junge Adriana (Gina Lollobrigida) lebt in einfachen Verhältnissen und träumt von der Liebe, während ihre um die Jugend betrogene Mutter (Pina Piovani) sie zum gesellschaftlichen Aufstieg drängt. Nach einer intriganten Verführung durch den faschistischen Funktionär Astarita (Raymond Pellegrin) und der enttäuschten Liebe zu Gino (Franco Fabrizi) wendet sich Adriana der Prostitution zu. Als sie den antifaschistischen Studenten Mino (Daniel Gélin) kennenlernt, nimmt das stimmig gezeichnete Sozialdrama eine erneute Wendung. Zampas Verfilmung von Moravias gleichnamigem Erfolgsroman zeichnet ein pessimistisches Panorama des Verfalls voller entschlossener Frauencharaktere, die von einer unvergleichlichen Lollobrigida überstrahlt werden. Sie verleiht der allgegenwärtigen Protagonistin Adriana inmitten all des Niedergangs eine schier unzerstörbare Würde und Menschlichkeit. (T.W.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Ça brûle (On Fire) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Special ScreeningÇa brûle (On Fire) ---- Claire Simon, FR/CH 2006 ---- Drehbuch: Claire Simon, Nadège Trébal, Jérôme Beaujour; Kamera: Claire Simon, Pascale Granel; Schnitt: Julien Lacheray, Daniel Gibel; Musik: Martin Wheeler; Darsteller*innen: Camille Varenne, Gilbert Melki, Kader Mohamed, Marion Maintenay, Olivia Willaumez. 35mm, Farbe, 111 min. Französisch mit engl. UT ---- ' ---- Sommer in der Provence. Die 17-jährige Livia reitet stolz durchs Dorf. Als sie nach einem Sturz vom Pferd von Feuerwehrmann Jean gefunden und versorgt wird, entbrennt ihre obsessive Liebe zu ihm. Dass er mit seiner Frau gerade ein Baby bekommen hat, hält sie nicht davon ab, seine Nähe zu suchen, durchaus mit drastischen Mitteln. Livias Mutter und deren Lebensgefährtin haben kein Sensorium für die Gefühle des Mädchens, der abwesende Vater kommt nur kurz vorbei, um das geliebte Pferd mitzunehmen. Livia kann sich nur ihrer engen Clique anvertrauen. Mit ihrer Freundin Amanda und ihrem Freund Moisi, der in sie verliebt ist, entspinnt sich eines Nachmittags aus einem Geplänkel ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Claire Simon erschafft mit ihrer beweglichen Kamera eine intensive Nähe zu ihren Protagonist*innen und inszeniert das Begehren und die Wut einer jungen Frau als düsteres und kraftvolles Melodram. (A.P.) ----  ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 18. Jänner 2025 ----  ---- Vielen Dank an Claire Simon, die uns eine 35mm-Kopie ihres Meisterwerks Ça brûle aus ihrer privaten Sammlung für dieses Special Screening zur Verfügung gestellt hat. ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: Zampa & Salce | Ladro lui, ladra lei (Dieb hin, Dieb her) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Ladro lui, ladra lei (Dieb hin, Dieb her) ---- Luigi Zampa, IT 1958 ---- Drehbuch: Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Luigi Zampa, Alberto Sordi; Kamera: Leonida Barboni; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Angelo Francesco Lavagnino; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Sylva Koscina, Mario Carotenuto, Marisa Merlini. DCP (von 35mm), sw, 100 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Der notorische Kleinkriminelle Cencio (Alberto Sordi) wird aus dem Gefängnis in Rom entlassen. Seine Jugendliebe Cesira (Sylvia Koscina) hat sich als Verkäuferin mehr schlecht als recht durchgeschlagen, ohne den Avancen ihrer Vorgesetzten nachzugeben. Cencio will ihr mit einem Rachefeldzug imponieren und spannt Cesira bei seinen Betrügereien auch als Helferin ein. Als Regisseur besetzte Luigi Zampa eine Schlüsselposition beim Aufbruch vom Neorealismus zur Commedia all'italiana, was in diesem Gaunerstück ebenso beispielhaft zum Ausdruck kommt wie die Zerrissenheit seiner Ambitionen: Ladro lui, ladra lei erzählt noch einmal vom Überlebenskampf der Armen, bevor sich die italienische Komödie im Angesicht des Wirtschaftswunders neu erfindet – ein Spagat zwischen seriösem Anliegen und schelmischem Vergnügen, von Sordi exemplarisch verkörpert. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Le ore dell'amore (Stunden der Liebe) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Le ore dell'amore (Stunden der Liebe) ---- Luciano Salce, IT 1963 ---- Drehbuch: Castellano &amp; Pipolo, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Nedo Azzini; Musik: Luiz Bonfá; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Emmanuelle Riva, Barbara Steele, Umberto D'Orsi, Mara Berni, Diletta D'Andrea, Brunello Rondi. DCP (von 35mm), sw, 107 min. Italienisch mit engl. UT ---- ' ---- Seit Jahren sind Gianni (Ugo Tognazzi) und Maretta (Emmanuelle Riva) in einer florierenden Liebesbeziehung. Doch als sie heiraten, stellt sich statt des erhofften Eheglücks lähmende Zweisamkeit ein: Gefühlstod durch Routine, ob daheim vor dem TV oder bei Treffen mit ungeliebten Bekannten (herrlicher Gastauftritt: Autor-Regisseur Brunello Rondi als männliche Hälfte des gefürchteten Ehepaars Cipriani). Selbst das Fremdgehen scheitert an der überwältigenden Antriebslosigkeit. Der Abschluss der Tognazzi-Trilogie von Salce (und Castellano &amp; Pipolo) zeichnet das Eheleben als erstickenden Höllenkreis. Trotz einer vergnüglichen Zwischendurch-Parodie auf Fellini-Surrealismus (samt der unvergleichlichen Barbara Steele in einer Nebenrolle) ist Le ore dell'amore ein sanft melancholisches Lustspiel von solcher Eleganz, dass der US-Kritiker Andrew Sarris bei der Kinopremiere Salce mit Lubitsch verglich. Die Schlusspointe gibt ihm recht. (C.H.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber am 24.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Befreiung! Neuanfang? | L'heure de la vérité (Die Stunde der Wahrheit) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: L'heure de la vérité (Die Stunde der Wahrheit) ---- Henri Calef, IL/FR 1965 ---- Drehbuch: Henri Calef, Edgar Morin, Maurice Clavel; Kamera: Jean Collomb, Claude Renoir; Schnitt: Henri Calef, Jacques Mavel; Musik: Henri Sauguet; Darsteller*innen: Karlheinz Böhm, Corinne Marchand, Brett Halsey, Michèle Girardon, Daniel Gélin, Rina Ganor. 35 mm, sw, 101 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Zur Eröffnung der Reihe Befreiung! Neuanfang? läuft ein vernachlässigtes Meisterwerk des Holocaust-Kinos. Der ehemalige SS-Mann und Lagerkommandant Hans Wernert (Karlheinz Böhm) hat die Identität eines seiner jüdischen Opfer angenommen, sich nach dem Krieg als Jonathan Strauss in Israel eine neue Existenz als erfolgreicher Bauingenieur aufgebaut und die Jüdin Dahlia (Corinne Marchand) geheiratet. Als ein Soziologe (Brett Halsey) aus den USA Strauss im Zuge seiner Holocaust-Forschung interviewt, beginnt die Fassade zu bröckeln. Regisseur Henri Calef war ein faszinierender Außenseiter des französischen Nachkriegskinos, mit dem berühmten Soziologen Edgar Morin als Co-Autor entwarf er diese kompromisslose, hoch moderne Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dessen Auf arbeitung: zugleich kühnes Drama und philosophischen Studie. L'heure de la vérité war seiner Zeit voraus und verschwand sowohl in Frankreich wie Israel gleich wieder aus den Kinos. Eine Wiederentdeckung. (C.H.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber ---- ' ---- Freier Eintritt  ---- ' ---- Courtesy Cinémathèque française ----  ---- Die Reihe findet im Rahmen des Gedenkjahres anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen statt. ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Gli anni ruggenti (Die Goldenen Jahre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Gli anni ruggenti (Die Goldenen Jahre) ---- Luigi Zampa, IT 1962 ---- Drehbuch: Sergio Amidei, Ruggero Maccari nach Revizor von Nikolai Gogol; Kamera: Carlo Carlini; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Piero Piccioni; Darsteller*innen: Nino Manfredi, Michèle Mercier, Gino Cervi, Angela Luce, Gastone Moschin. 35mm, sw, 104 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Die Ankündigung, dass ein von der faschistischen Regierung in Rom beauftragter Revisor in das verschlafene, von Armut geplagte apulische Städtchen Gioiavallata zur Prüfung kommen soll, versetzt die durch und durch korrupte Stadtverwaltung in Angst und Schrecken. Nikolai Gogols Erzählung Der Revisor diente als Vorlage, doch anstelle von Ivan Khlestakov aus St. Petersburg kommt hier Homer Battifiori (Nino Manfredi), ein junger Mann aus Rom. Trotz aller Modernisierungen, derer sich der Duce lautstark rühmt, lebt ein Großteil der Bevölkerung Italiens in bitterer Not. Voller Schärfe und Witz zeigt Luigi Zampa eine elende Vergangenheit, indem er gnadenlos die Schwächen eines Regimes offenlegt, das mit Schlägen und dem Tod des sozialistischen Abgeordneten Giacomo Matteotti begann und so den Weg für den Faschismus freigab. (E.S.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | La voglia matta (Lockende Unschuld) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: La voglia matta (Lockende Unschuld) ---- Luciano Salce, IT 1962 ---- Drehbuch: Castellano &amp; Pipolo, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Roberto Cinquini, Gisa Radicchi Levi; Musik: Ennio Morricone, Gino Paoli; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Catherine Spaak, Gianni Garko, Fabrizio Capucci, Luciano Salce, Franco Giacobini, Béatrice Altariba. DCP (von 35mm), sw, 110 min. Italienisch mit engl. UT ---- ' ---- Unterwegs im Sportwagen trifft Ingenieur Antonio Berlingheri (Ugo Tognazzi) eine Gruppe Teenager, der er hilft und deren Wochenendausflug ans Meer er sich anschließt, obwohl ihn ihre Attitüde abstößt. Als er sich Hals über Kopf in die hübsche Francesca (Catherine Spaak) verliebt, lässt er sich auf alle möglichen Herausforderungen ein, um es mit den jungen Männern aufzunehmen. In seiner zweiten großen Komödie mit Tognazzi – erneut mit Castellano &amp; Pipolo geschrieben und von Morricone-Musik untermalt – kommt Salce ganz in der Gegenwart an und liefert eine vernichtende Bilanz zum Generationenkonflikt in der Wirtschaftswunderära. Der Protagonist will seiner Midlife-Crisis entkommen und macht sich dabei zum (traurigen) Narren: Statt in der Jugendkultur aufzugehen, wird er mit seiner Vergänglichkeit konfrontiert. Salce gibt der Satire einen bitteren Beigeschmack – und Tognazzi eine Rolle, in der er die ganze Bandbreite seiner Schauspielkunst zeigen kann. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Ragazze d'oggi (Vater, wir wollen heiraten) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Ragazze d'oggi (Vater, wir wollen heiraten) ---- Luigi Zampa, IT 1955 ---- Drehbuch: Luigi Zampa; Kamera: Enzo Serafin; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Angelo Francesco Lavagnino; Darsteller*innen: Paolo Stoppa, Marisa Allasio, Lili Cerasoli, Armenia Balducci, Billa Billa, Paola Quattrini. DCP (von 35mm), Farbe, 92 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Der Witwer Peppino Bardelotti (Paolo Stoppa) lebt mit seinen vier Töchtern in bescheidenen Verhältnissen. Drei von ihnen, Sofia, Tilde und Anna (Marisa Allasio, Lili Cerasoli, Armenia Balducci) sind im heiratsfähigen Alter und werden von ihrer Tante Matilda (Billa Billa) angestachelt, sich wohlhabende Männer zu suchen. Doch die oberflächlichen Eindrücke erweisen sich als trügerisch: Sofia und Tilde scheinen gute Partien gemacht zu haben, aber ein Verehrer wendet sich auf Druck seines reichen Vaters ab, während der andere seine Verlobte zur Prostituierten machen will. Zampas Sittenbild balanciert lieblich am schmalen Grat zwischen Sentiment und Komödie, bezaubert aber als pastellenes Eastmancolour-Porträt von Mailand in den 1950ern. Die Stadt galt damals als Inbegriff von Modernität und Fortschritt, und Ragazze d'oggi beschäftigt sich mit progressiven Fragestellungen nach den Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung von Frauen, ohne sich ganz vom Status quo lösen zu können. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Vous ne désirez que moi (I Want to Talk About Duras) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Vous ne désirez que moi (I Want to Talk About Duras) ---- Claire Simon, FR 2021 ---- Drehbuch: Claire Simon nach dem Interview Je voudrais parler de Duras von Michèle Manceaux mit Yann Andréa; Kamera: Claire Simon, Céline Bozon; Schnitt: Julien Lacheray; Musik: Nicolas Repac; Darsteller*innen: Swann Arlaud, Emmanuelle Devos. DCP, Farbe, 95 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Wie in Les bureaux de Dieu nimmt Claire Simon auch hier reale Dialoge als Grundlage für ihr Drehbuch, in diesem Fall ein lange unveröffentlichtes Interview, das die Journalistin Michèle Manceaux 1982 mit Yann Andréa, dem um Jahrzehnte jüngeren Lebensgefährten der Schriftstellerin und Regisseurin Marguerite Duras, führte. Ein präzises Dokument einer unglaublichen Liebesgeschichte, die damit beginnt, dass Andréa als Student die Literatur von Duras entdeckt und sich ihr fortan verschreibt, später trotz seiner Homosexualität ihr Liebhaber wird und von 1980 bis zu Duras' Tod im Jahr 1996 mit ihr zusammenlebt. Simon stellt die Inszenierung des Interviews ins Zentrum, die Schilderung einer leidenschaftlichen Beziehung mit umgekehrter Rollenverteilung, in der Kunst und Leben miteinander verschmelzen. Duras ist dabei nur in Andréas Erzählung und in Archivaufnahmen präsent. (A.P.) ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 37 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 37 ---- Stan Brakhage ---- Blue Moses 1962, 16mm, 10 min ----  ---- Aleksandr Dovženko ---- Aėrograd 1935, 35mm, 81 min. Drehbuch: Dovženko, Kamera: Ėduard Tissé, Michail Gindin, Nikolaj Smirnov; Musik: Stepan Šagajda, Sergej Stoljarov, Evgenija Mel'nikova. Russisch/Synopsis liegt auf ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 38 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 38 ---- Stan Brakhage ---- Song 23: 23rd Psalm Branch (Part 1, Part 2, Coda) 1966/67, 16mm, 64 min ----  ---- <em class="avtext"><span class="avtext">&gt;&gt;&gt; Buch <a class="avtext" href="https://www.filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945"><span class="avtext">Was ist Film 
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SUMMARY: Claire Simon  | Le concours (The Competition) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Le concours (The Competition) ---- Claire Simon, FR 2016  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille, Léa Masson. DCP, Farbe, 126 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Hunderte melden sich jedes Jahr zum Aufnahmeverfahren an der berühmten französischen Filmschule La Fémis an. Am Ende sind es eine Handvoll Studierende, die es schaffen, die Jury nach mehreren Prüfungs- und Gesprächsrunden von ihrem Talent zu überzeugen und einen der begehrten Studienplätze zu ergattern. Claire Simon begleitet einen Aufnahmedurchgang an der Ausbildungsstätte, an der sie einige Jahre zuvor selbst unterrichtet hat. Sie beobachtet nicht nur, wie sich die angehenden Filmschaffenden in den Prüfungsrunden präsentieren, sondern vor allem die aus allen Sparten der Filmbranche kommenden Jurymitglieder und deren Bewertungskriterien und Gesprächsführungen. Das Porträt eines rigiden Wettbewerbssystems mit unerbittlichen Ritualen macht deutlich, dass die Auswählenden bei allem Bemühen ihren Vorurteilen und Projektionen nicht entkommen können. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 19.1.2025 ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Basta guardarla (Ich brauche sie nur anzuschauen) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Basta guardarla (Ich brauche sie nur anzuschauen) ---- Luciano Salce, IT 1970 ---- Drehbuch: Iaia Fiastri, Steno, Luciano Salce; Kamera: Aiace Parolin; Schnitt: Marcello Malvestito; Musik: Franco Pisano; Darsteller*innen: Maria Grazia Buccella, Carlo Giuffré, Mariangela Melato, Luciano Salce, Franca Valeri, Spiros Focas. DCP (von 35mm), Farbe, 100 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Die große Zeit der volkstümlichen italienischen Varieté-Tradition des avanspettacolo mit Musik, Tanz und tendenziell tiefem Witz war 1970 längst am absteigenden Ast. Doch für das Bauernmädchen Enrichetta (Maria Grazia Buccella) öffnet sich mit dem bizarren Glitzeranzug-Auftritt von Silver Boy (Carlo Giuffré) eine neue Welt. Sie schließt sich dessen armseliger Kompanie an und verliebt sich in ihn. Ihr aufhaltsamer Aufstieg im Ensemble führt zu Eifersüchteleien, nach einem Krach läuft sie zum noch exzentrischeren Konkurrenten Farfallo über. Diese Rolle übernahm Regisseur Luciano Salce selbst, nachdem Ugo Tognazzi absagte: Sowohl seine fulminante Interpretation wie auch seine mit Billig-Pop-Exzessen und ironischen Ideen gespickte Inszenierung verraten dabei die intime Kenntnis der Welt des avanspettacolo, die hier ihre größte Kinowürdigung erfuhr, was den Film über die Jahre zum Komödienklassiker werden ließ. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il magistrato (Der Richter) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il magistrato (Der Richter) ---- Luigi Zampa, IT 1959 ---- Drehbuch: Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Luigi Zampa; Kamera: Gábor Pogány; Schnitt: Mario Serandrei; Musik: Renzo Rossellini; Darsteller*innen: José Suárez, Jacqueline Sassard, François Périer, Claudia Cardinale, Massimo Serato, Ana Mariscal. 35mm, sw, 92 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Der integre Richter Andrea Morandi (José Suárez) reicht seine Kündigung ein und erklärt dem verblüfften Vorgesetzten das Dilemma, welches ihn in eine tiefe Krise gestürzt hat: Wie Recht sprechen in einer ungerechten Welt? Durch Ermittlungen im komplexen Fall eines schwer verletzten Hafenarbeiters kommt er mit einem von Ausbeutung und kriminellen Machenschaften getragenen System in Berührung. Bei einer Familie zur Untermiete einquartiert, muss Morandi erkennen, dass sich auch hier alle den korrupten Verhältnissen unterwerfen. Besessen vom Versprechen des gesellschaftlichen Aufstiegs ist das weibliche Familienoberhaupt Emilia Bonelli (Ana Mariscal) wild entschlossen, alles zu opfern. Doch nichts bleibt, wie es ist. In seiner grimmigen Parabel Il magistrato verhandelt Luigi Zampa die Verkommenheit der Gesellschaft, sei sie nun groß- oder kleinbürgerlich, die an ihrer eigenen Gier zerbrechen wird. (E.S.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca di Bologna ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Apprendre (Elementary) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Apprendre (Elementary) ---- Claire Simon, FR 2024  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Luc Forveille. DCP, Farbe, 105 min. Französisch mit engl. UT'Österreich-Premiere ---- ' ---- Mit Apprendre kehrt Claire Simon zum Mikrokosmos Schule zurück, den sie schon mehrmals filmisch erforscht hat (Récréations, Premières solitudes, Le concours). An einer öffentlichen Grundschule in einem Pariser Vorort folgt Simon den Kindern auf Augenhöhe in den Unterricht und auf den Pausenhof. Hier geht es den Lehrenden aber nicht nur darum, den Schulstoff zu vermitteln, sondern die Kinder beim sozialen Lernen zu unterstützen. Den Beginn macht die Hand eines Lehrers, die einem Neuankömmling Sicherheit bietet und ein gutes Ankommen auf dem unbekannten Terrain des an der Erwachsenenwelt orientierten Schulsystems vermittelt. Die Rangeleien der Kinder in Récréations sollen hier durch eine neue Methode ersetzt werden: miteinander reden statt zu kämpfen. (A.P.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Claire Simon am 17.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 17.1.2025 ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Siamo donne (Wir Frauen) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Siamo donne (Wir Frauen) ---- <span style="font-weight: 700 !important;">Luchino Visconti,'Luigi Zampa, Roberto Rossellini u.a., IT 1953 ---- Drehbuch: Cesare Zavattini, Roberto Rossellini, Luigi Zampa, Suso Cecchi d'Amico u.a.; Kamera: Enzo Serafin u.a.; Schnitt: Mario Serandrei u.a.; Darsteller*innen: Alida Valli, Ingrid Bergman, Isa Miranda, Anna Magnani. 35mm, sw, 100 min. Italienisch mit dt. UT ---- ' ---- Ein abwechslungsreicher Omnibusfilm mit und über vier Starschauspielerinnen, die sich selbst verkörpern und Einblicke "hinter die Kulissen" geben. Auftakt für den selbstreflexiven Reigen ist eine faszinierende pseudodokumentarische Episode über vier Nachwuchshoffnungen, die an einem Talentwettbewerb in den Cinecittà-Studios teilnehmen: Wird eine von ihnen so berühmt werden wie die Aktricen, die anschließend angeblich selbst Erlebtes spielen? Alida Valli besucht die Verlobungsfeier einer Assistentin und erkennt, wie sehr sie der Ruhm vom "wirklichen" Leben trennt. Roberto Rosselini lässt seine damalige Ehefrau Ingrid Bergman im eigenen Garten gegen einen Hahn antreten, der ihre Rosen attackiert. Luigi Zampas Beitrag zeigt Isa Miranda umgeben von ihren Trophäen (inklusive eines Oscars), aber bedrückt von Einsamkeit. Im finale furioso konfrontiert Luchino Visconti einen Taxifahrer mit der Naturgewalt von Anna Magnani. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cineteca Nazionale ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il federale (Zwei in einem Stiefel) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il federale (Zwei in einem Stiefel) ---- Luciano Salce, IT 1961 ---- Drehbuch: Castellano &amp; Pipolo, Luciano Salce; Kamera: Erico Menczer; Schnitt: Roberto Cinquini; Musik: Ennio Morricone; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Georges Wilson, Gianrico Tedeschi, Elsa Vazzoler, Mireille Granelli, Stefania Sandrelli, Luciano Salce. 35mm, sw, 102 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Primo Arcovazzi (Ugo Tognazzi) ist Faschist mit Leib und Seele – allerdings ohne nennenswerten Rang. Ein kleiner Auftrag soll das ändern: Wenn er einen notorischen Antifaschisten und Intellektuellen "zur weiteren Behandlung" nach Rom bringt, werde man ihn zum Provinzsekretär (federale) machen. Natürlich artet das Ganze in eine Odyssee aus – zu Motorrad, Schwimmwagen, Tandem und weiteren oft widerspenstigen Vehikeln, Autostopp inklusive. Das braucht Zeit. Als das ungleiche, sich aber auf störrische Weise sympathische Gespann die Kapitale erreicht, laufen dort verstörend viele Englisch sprechende Soldaten herum. Salces vulgär-anarchistische Komödie über das Kriegsende sorgte für allerhand Diskussionen, da sie einen facettenreichen, in seinen Gefühlen wie Idealen nachvollziehbar gestalteten Faschisten als Hauptfigur hat. Die Duo-Dynamik im Zentrum und Ennio Morricones Musik machen den Film auch zum Prototyp vieler Italo-Revolutionswestern. (O.M.) ---- ' ---- In Anwesenheit von Emanuele Salce'und'<span style="font-weight: 700 !important;">Andrea Pergolari'am 9.1.2025 ---- ' ---- Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 9.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cineteca Milano ----  
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LOCATION: Filmmuseum - Augustinerstraße 1, 1010 Wien (im Gebäude der Albertina)
SUMMARY: Zampa & Salce | Una questione d'onore (Eine Frage der Ehre) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Una questione d'onore (Eine Frage der Ehre) ---- Luigi Zampa, IT 1965 ---- Drehbuch: Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luigi Zampa, Enzo Gicca Palli; Kamera: Carlo Di Palma, Luciano Trasatti; Schnitt: Eraldo Da Roma; Musik: Luis Enríquez Bacalov; Darsteller*innen: Ugo Tognazzi, Nicoletta Machiavelli, Bernard Blier, Franco Fabrizi, Lucien Raimbourg, Tecla Scarano, Leopoldo Trieste. DCP (von 35mm), Farbe, 112 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Luigi Zampas schwarze Komödie beschwört Western-Anklänge in ungewöhnlichem Lokalkolorit mit der Darstellung eines archaischen Sardiniens, das von überkommenen Traditionen und dem Kreislauf der Blutrache bestimmt wird. (Der Film löste dort prompt Proteste aus, die zu einer kurzfristigen Beschlagnahmung führten). Tagelöhner Efesio (Ugo Tognazzi) bekommt die absurden Auswirkungen am eigenen Leib zu spüren. Er ist zwangsverlobt mit Domenicangela (Nicoletta Machiavelli), seit die ihn mit einer Sichel attackierte und dafür inhaftiert wurde: Ihre Entlassung aus dem Gefängnis führt zu Verwicklungen, bei denen Efesio von Don Leandro (Bertrand Blier) in eine uralte Vendetta hineingezogen wird. Zampas bissige Persiflage feierte im Wettbewerb der Berlinale Premiere und wurde als seine Rückkehr zu zeitkritischer Meisterschaft gefeiert: Die Zuspitzung von folkloristischem Witz zur finsteren Pointe im tragischen Finale ist Quintessenz von Zampas Weltsicht. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Il vigile (Der Schutzmann) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Il vigile (Der Schutzmann) ---- Luigi Zampa, IT 1960 ---- Drehbuch: Luigi Zampa, Ugo Guerra, Rodolfo Sonego; Kamera: Leonida Barboni; Schnitt: Otello Colangeli; Musik: Piero Umiliani; Darsteller*innen: Alberto Sordi, Vittorio De Sica, Sylva Koscina, Marisa Merlini, Mara Berni, Mario Riva. 35mm, sw, 104 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Eines der erstaunlichsten Werke Luigi Zampas, einem Meister manqué, dessen große Ambitionen seinen Filmen manchmal abträglich waren, weil er zu viel daran herumfeilte. Il vigile fühlt sich jedoch wie hingeschmissen an, was dem Ganzen entschieden bekommt. Die Grundidee ist schlicht und bestechend: Ein langzeitarbeitsloser Tropf (Alberto Sordi) erhält endlich einen verantwortungsvollen, aber einfältigen Job, bei dessen Ausübung er sich an all jenen, die ihn bis dato genervt haben, rächen zu können glaubt – was plötzlich zur Reflexion über Bedeutung und Reichweite der modernen Massenmedien mutiert (Sylva Koscina schmettert dazu Adriano Celentano), nur um kurz darauf eine ganz andere Richtung einzuschlagen, hin zur Satire auf das durchschnittliche Verhalten des Italieners zur Wahlzeit. Mit Vittorio De Sica als miesem Bürgermeister! (O.M.) ---- ' ---- Einführung von Christoph Huber am 10.1.2025 ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Cinema for Little Ones | Mit den Händen sprechen! Die Wunderlampe - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Mit den Händen sprechen! ---- Die Wunderlampe ---- Annekathrin Walther, AT 2008 ---- DCP, Farbe, 20 min. Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) mit deutschem Voiceover ---- ' ---- In diesem Programm sprechen nicht nur die Bilder, sondern auch die Hände! In'Die Wunderlampe'begegnet Lena einem Zaubergeist, der ihr drei Wünsche erfüllt. Und dass die beiden in Österreichischer Gebärdensprache miteinander kommunizieren, ist doch ein guter Anlass, um nach dem Film gleich selber auszuprobieren, was die eigenen Hände alles erzählen können. (S.H.) ---- ' ---- Ab 3 Jahren ---- '' ---- Film und anschließender Workshop (auf ÖGS und Deutsch) vom Verein kinderhände ----  ---- Gesamtdauer der Veranstaltung: ca. 60 min' ----  ---- Eintritt: 4,50 Euro pro Person /'Karten für diese Veranstaltung können reserviert oder an unserer Kassa gekauft werden. Freie Platzwahl /'Diese Veranstaltung findet im Rahmen des WIENXTRA- Kinderaktiv- Programms statt. WIENXTRA Kinderaktivcard- Besitzer*innen zahlen 3,00 Euro pro Ticket. ----  ---- Mit Dank an dotdotdot für die Erlaubnis, das deutsche Voiceover zu nutzen. ----  
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SUMMARY: Occupied City | Occupied City - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Occupied City ---- Steve McQueen, UK/NL 2023 ---- Drehbuch: Bianca Stigter nach ihrem Buch Atlas of an Occupied City; Kamera: Lennert Hillege; Schnitt: Xander Nijsten; Musik: Oliver Coates. DCP (von 35mm), Farbe, 266 min. Englisch' ---- ' ---- Basierend auf dem Buch Atlas of an Occupied City, Amsterdam 1940–1945 von Bianca Stigter sucht McQueen mit seiner 35mm-Kamera über 2000 Orte im heutigen Amsterdam auf, um deren Bilder im Film auf der Tonspur mit historischen Fakten, Zitaten und Kommentaren zu kontrastieren. Ein monumentales Werk über die Sedimentierung von Erinnerung und das Verschwinden von Zeugnissen, über Auslöschung, historische Gewalt und gegenwärtige Konflikte. (M.L.) ---- ' ---- Während des Films gibt es eine Pause. ---- ' ---- Publikumsgespräch mit der Autorin Bianca Stigter am 25.1.2025 ----  
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SUMMARY: Claire Simon  | Coûte que coûte (At All Costs) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Coûte que coûte (At All Costs) ---- Claire Simon, FR 1995  ---- Drehbuch, Kamera: Claire Simon; Schnitt: Catherine Quesemand; Musik: Arthur Higelin. DCP, Farbe, 101 min. Französisch mit engl. UT' ---- ' ---- Das Scheitern an der kapitalistischen Idee als dokumentarische Tragikomödie: Ein kleines Cateringunternehmen in Nizza ringt ums wirtschaftliche Überleben und wird dabei von Claire Simons Kamera begleitet. Zwischen Büro und Küche lassen sich der Unternehmensleiter und seine kleine Crew mit großer Offenheit in die Karten schauen. Simon beobachtet das tägliche Kontrollieren des Kontostandes und der Zahlungsfähigkeit, die darauf folgenden Verhandlungen mit der Bank, das Planen der Fertiggerichte und deren kostenschonendste Herstellung, die Auslieferung an die Supermärkte und die Akquise neuer Kundschaft. Der Chef, seine drei Köche und die Büroassistentin wirken oft, als wären sie für diesen Film gecastet worden, so ausdrucksstark und schalkhaft agieren sie bei allem existenziellen Ernst der Lage, die sie gemeinsam zu meistern versuchen. Hier zeigt sich die Virtuosität der Regisseurin, die großen Geschichten im Kleinen zu finden und sie mit Respekt zu erzählen. (A.P.) ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Oggi, domani, dopodomani (Wie verkaufe ich meine Frau?) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Oggi, domani, dopodomani (Wie verkaufe ich meine Frau?) ---- Marco Ferreri, Eduardo De Filippo, Luciano Salce, IT 1965 ---- Drehbuch: Ferreri, De Filippo, Salce u.a.; Kamera: Aldo Tonti u.a.; Schnitt: Adriana Novelli u.a.; Musik: Nino Rota, Luis Bacalov u.a.; Darsteller*innen: Marcello Mastroianni, Catherine Spaak, Virna Lisi, Luciano Salce. DCP (von 35mm), Farbe/sw, 98 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Paare in der Krise sind das Thema dieser Episodenkomödie, in der Marcello Mastroianni brilliert. In Marco Ferreris surrealistischer Geniestreich L'uomo di cinque palloni spielt er einen Bonbonfabrikanten mit Besessenheit fürs Ballon-Aufblasen – ein Mastroianni-Meisterwerk, das Produzent Carlo Ponti in der Langversion für zu unkommerziell befand und zur Auftaktepisode kürzen ließ. In Eduoardo De Filippos Mittelteil besucht Mastroianni einen Freund (Luciano Salce!) und staunt über dessen scheinbar mörderische Methode, die Gattin gefügig zu machen. Vollends politisch unkorrekt wird es im von Salce inszenierten Finale: Mastroianni als ehemüder Banker, der seine blonde Frau loswerden will, indem er sie an einen Scheich verkauft – und schließlich sein blaues Wunder erlebt. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: What Is Film | Programm 39 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 39 ---- Aleksandr Dovženko ---- Zvenigora 1927, 35mm, 106 min (16 B/Sek); Drehbuch: Michail Johansson, Jurij Tjutjunik; Kamera: Boris Zavelev; Darsteller*innen: Nikolaj Nademskij, Semen Svašenko, Les Podorožnij. Russische ZT/Übersetzung liegt auf. ----  ---- &gt;&gt;&gt; Buch <a href="https://filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945">Was ist Film 
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SUMMARY: What Is Film | Programm 40 - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Programm 40 ---- Stan Brakhage ---- Scenes From Under Childhood 1967–70, 16mm, 136 min ----  ---- &gt;&gt;&gt; Buch <a href="https://filmmuseum.at/shop/shop_detail?shop_produkte_id=1277978370945">Was ist Film 
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SUMMARY: Zampa & Salce | Letti selvaggi (Wilde Betten – Lippenstift-Tigerinnen) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Letti selvaggi (Wilde Betten – Lippenstift-Tigerinnen) ---- Luigi Zampa, IT 1979 ---- Drehbuch: Giorgio Salvioni, Tonino Guerra, Luís Castro; Kamera: Armando Nannuzzi, Giuseppe Ruzzolini; Schnitt: Franco Fraticelli; Musik: Riz Ortolani; Darsteller*innen: Sylvia Kristel, Monica Vitti, Ursula Andress, Laura Antonelli, Roberto Benigni, Michele Placido, José Sacristán. DCP (von 35mm), Farbe, 101 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Luigi Zampas letzter Film erscheint passenderweise, als die Commedia all'italiana in den letzten Zügen liegt. Im Zeichen der Commedia sexy soll die Episodenkomödie mit vier Starschauspielerinnen revitalisiert werden, die den Kampf der Geschlechter in jeder Hinsicht dominieren: Sylvia Kristel, Monica Vitti, Ursula Andress und Laura Antonelli treten jeweils zweimal auf, u.a. mit Michele Placido und Roberto Benigni. Tonlagenwechsel sind Programm und Teil des Vergnügens. Die Sketche reichen von blitzartigen Miniaturen zu witzigen Kurzfilmen wie im Finale, wo ein schüchterner Dirigent mit einer Geschäftsfrau (Antonelli) intime Stunden verbringen möchte, was an ihrem hektischen Berufsleben scheitert. Nachdem er in dunklen Thrillern seine kritischen Ambitionen zuspitzte, nimmt Zampa mit diesem amüsanten Episodenreigen unangestrengt Abschied – eine Art Satyrspiel in achtfacher Ausführung. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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SUMMARY: Zampa & Salce | Gente di rispetto (Die ehrenwerte Gesellschaft) - Stand 2026-03-12 20:20 
DESCRIPTION: Gente di rispetto (Die ehrenwerte Gesellschaft) ---- Luigi Zampa, IT 1975 ---- Drehbuch: Leo Benvenuti, Piero De Bernardi, Luigi Zampa nach dem Roman von Giuseppe Fava; Kamera: Ennio Guarnieri; Schnitt: Franco Fraticelli; Musik: Ennio Morricone; Darsteller*innen: Jennifer O'Neill, Franco Nero, James Mason, Orazio Orlando, Aldo Giuffré. DCP (von 35mm), Farbe, 113 min. Italienisch mit engl. UT' ---- ' ---- Weil ihre modernen Ansichten nicht ins konservative Schulsystem passen, wird Lehrerin Elena Bardi (Jennifer O'Neill) zum wiederholten Male versetzt. Schon bei der Ankunft in der armen sizilianischen Provinz wird sie belästigt, doch der Übeltäter sitzt tags darauf tot am Marktplatz, mit einer Blume im Mund. Obwohl der mächtige, mysteriöse Grundbesitzer Bellocampo (James Mason) Elenas Ankunft begrüßt, sorgen ihre fortschrittlichen Pläne in der Schule für Skepsis. Die Affäre mit einem Kollegen (Franco Nero) muss geheim bleiben, während weitere Aggressoren tot aufgefunden werden: Diese Mordserie verleiht Elena jedoch einen Status, mit dem sie politische Verbesserungen anstoßen will. In diesem bemerkenswerten Beitrag zur italienischen Politthriller-Welle zeigt sich, trotz einer Tendenz zur Groteske, exemplarisch die Verdüsterung von Zampas Spätwerk. Mit seiner systemkritischen Analyse im Angesicht der Mafia schließt sich auch ein Kreis zum frühen Höhepunkt Processo alla città. (C.H.) ---- ' ---- Courtesy Cinecittà ----  
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