Baroque Statues, 1970-74, Maria Lassnig (Foto: Maria Lassnig Stiftung)

Buchpräsentation und Kanonische Filme
Maria Lassnig: Das filmische Werk / Film Works

Selfportrait AT/US, 1971, 16 mm, Farbe, 4 min. Englisch
Encounter AT/US, 1970, 16 mm, Farbe, 1 min
Baroque Statues AT/US, 1970–1974, 16 mm, Farbe, 15 min
Couples AT/US, 1972, 16 mm, Farbe, 10 min. Englisch
Iris AT/US, 1971, 16 mm, Farbe, 9 min

1968 übersiedelt Maria Lassnig nach New York, wo sie neben der Malerei an der School of Visual Arts Trickfilm studiert und beginnt Filme zu machen. Dieses Programm versammelt einige ihrer "kanonischen" Arbeiten, d. h. zu Lassnigs Lebzeiten im Vertrieb befindliche Filme. Über Jahrzehnte eine Randnotiz in der österreichischen Avantgardefilm-Geschichte war Lassnigs Filmwerk einflussreich für mehrere Generationen österreichischer Animationsfilmemacher*innen. Darüber hinaus ist es ein wunderbares Beispiel, wie Motive und Themen ihrer Malerei – der weibliche Körper, Performanz, Farbe – eine genuin filmische Umsetzung erfahren. (M.L.)
 
In Anwesenheit der Herausgeber*innen Eszter Kondor, Michael Loebenstein, Peter Pakesch und Hans Werner Poschauko
 
Das Buch "Maria Lassnig. Das filmische Werk" entstand in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der Maria Lassnig Stiftung, die beigelegte DVD in Zusammenarbeit mit INDEX-Edition.