VALIE EXPORT (Foto: ÖFM / © Eszter Kondor)

Werkstattgespräch mit VALIE EXPORT 

VALIE EXPORT übergibt im Jahr 2020 dem Österreichischen Filmmuseum ihr filmisches Werk als Schenkung. Sie ist dem Filmmuseum zu diesem Zeitpunkt bereits lange verbunden. 1969 ist die Künstlerin – als Gründungsmitglied der Austria Filmmakers Cooperative – Teil einer Protestaktion gegen die "autoritäre" Struktur und Programmpolitik des Hauses, gegen seinen "reaktionären Historizismus". Im Zeitraum zwischen diesen beiden Ereignissen, genauer, seit 1966, erschafft sie ein künstlerisches Werk von existenzieller Schlagkraft. 1967 wählt sie programmatisch einen Künstler*innennamen, der sie symbolisch von der ihr zugewiesenen Rolle als Frau in der Kunstwelt innerhalb einer männerdominierten Gesellschaft distanziert. In ihren Ausdrucksformen – darunter Zeichnung, konzeptuelle Fotografie, Installation, Skulptur, Performance – spielen Film und Video eine zentrale Rolle. Die Marke "EXPORT" steht für eine Kunst, die gesellschaftliche Bedingungen affektiv wahrnehmbar macht und ihre mediale Regulierung entsprechend kritisch reflektiert. EXPORTS Anspruch: durch Wahrnehmung Wirklichkeiten zu verändern. (K.M.)
 
VALIE EXPORT im Gespräch mit Julia Pühringer, Filmkritikerin, Kuratorin und Initiatorin unserer Filmpionierinnen-Reihe, sowie Katharina Müller, Leiterin der Forschungs- und Vermittlungsabteilung des Österreichischen Filmmuseums und Mitherausgeberin des Buches How to Do Things with VALIE EXPORT (Spector Books, 2025).
 
Das Gespräch findet bei freiem Eintritt statt, freiwilliger Solidarbeitrag (1 Euro) zugunsten der Aktion Kulturpass

Spieltermine:

Mi 24.06.2026 20:30Termin speichern (iCal)
Kein Vorverkauf, nur Reservierung möglich