Viktoria Schmid © Antoinette Zwirchmayr
A Proposal to project in 4:3, 2016, Viktoria Schmid
IT'S A DANCE, 2024, Viktoria Schmid
Rojo Žalia Blau, 2025, Viktoria Schmid
NYC RGB, 2023, Viktoria Schmid
A Tama for Ektachrome, 2016, Viktoria Schmid

In Person und Carte Blanche:

Viktoria Schmid
Widerspiegelnde Lichter

28. Mai 2026

Viktoria Schmid hat sich seit ihren ersten Veröffentlichungen in den 2010er Jahren als gefragte Filmkünstlerin etabliert. Ihre Arbeiten werden bei renommierten Festivals gezeigt und im Rahmen von Werkschauen gewürdigt, und in Ausstellungshäusern weltweit sind ihre 16mm-Installationen neben ihren Cyanotypien zu sehen.
 
Ihre ersten Begegnungen mit analogem Filmmaterial machte sie – mit Hintergrund in der Punkmusikszene und als DJ – als Absolventin der Schule für unabhängigen Film Wien und später als Gründungsmitglied der filmkoop wien.
 
Schmids künstlerischer Fokus bleibt fortan in der analogen Film- und Fototechnik im weitesten Sinne, sie beschäftigt sich mit dem Trägermaterial, dem Einzelbild, Leinwand- und Bildformaten oder zuletzt verstärkt mit historischen Farbverfahren des Analogfilms. Aus diesen Recherchen entstehen in eigener Herangehensweise an die Materie mal rohe, mal feinsinnige und oftmals poetische Kurzfilme für den Kino- und den Ausstellungsraum.
 
Dieses In-Person-Programm, eine Kooperation zwischen Filmmuseum, VIENNA SHORTS und sixpackfilm, zeichnet sich dadurch aus, dass neben den Filmen der Künstlerin auch Werke seelenverwandter Filmschaffender zu sehen sind, die Viktoria Schmid in Form einer Carte blanche mit ihren eigenen Filmen in einen Dialog setzt. Dadurch ergeben sich thematische Fokussierungen, die zugleich Schmids eigenen künstlerischen Werdegang widerspiegeln. Keiner Chronologie folgend kreisen diese filmischen Dialoge vielmehr um Begriffspaare, mit denen sich Schmid stets aufs Neue beschäftigt, wie beispielsweise Material und Rhythmus, Landschaft und Leinwand oder Licht und Farbe. (Gerald Weber)
 
In Kooperation mit sixpackfilm und VIENNA SHORTS