In Person:
Bruce & Norman Yonemoto – Made in Hollywood
3. und 4. Juni 2026
Die Brüder Bruce (*1949) und Norman Yonemoto (1946–2014), die von 1976 bis zu Normans Tod meist kollaborativ arbeiteten, lassen sich an der Schnittstelle von experimentellem Kino, Medien- und bildender Kunst verorten. Die Kunstwelt fungiert oft als Schauplatz in ihren Filmen, was sich auch an der Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Mike Kelley, Tony Oursler oder Mary Woronov zeigt. Den thematischen Referenzrahmen bildet hingegen die Bildproduktion der Filmindustrie. Diese erste Werkschau in Österreich präsentiert eine Auswahl der zwischen diesen Räumen und Sparten oszillierenden, intersektional informierten Arbeit im Kino.
Die Stadt Los Angeles und der in ihr verankerte Mythos Hollywood ziehen sich leitmotivisch durch das Gesamtwerk der Yonemotos, die in Kalifornien als Kinder japanisch-amerikanischer Eltern aufwuchsen und stark von der Mentalität der Westküste geprägt wurden.
Zu ihren zentralen Untersuchungsfeldern gehören das Begehren und die Idee der romantischen Liebe, insbesondere, wie sie in Melodramen, Seifenopern oder der Werbeindustrie inszeniert werden, und wie diese medialen Bilder unsere Vorstellungen, Affekte und Verhaltensformen prägen, nicht selten auch kontaminieren. Sex, Politik und ethnische Identität, vor allem aus der Perspektive von Außenseiter*innen und mit Einflüssen aus der Geschichte japanisch-amerikanischer Kultur, verbinden sich zu einem Konglomerat meist überbordender sprachlicher und visueller Ausdrucksformen, in denen Humor nie zu kurz kommt.
Als Auftakt zu jedem der vier Programme zeigen wir eine Gesangsdarbietung (im Karaokestil) aus der Mehrkanalinstallation ENKA! (Jonida Laçi, Dietmar Schwärzler)
In Kooperation mit sixpackfilm
Die Brüder Bruce (*1949) und Norman Yonemoto (1946–2014), die von 1976 bis zu Normans Tod meist kollaborativ arbeiteten, lassen sich an der Schnittstelle von experimentellem Kino, Medien- und bildender Kunst verorten. Die Kunstwelt fungiert oft als Schauplatz in ihren Filmen, was sich auch an der Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Mike Kelley, Tony Oursler oder Mary Woronov zeigt. Den thematischen Referenzrahmen bildet hingegen die Bildproduktion der Filmindustrie. Diese erste Werkschau in Österreich präsentiert eine Auswahl der zwischen diesen Räumen und Sparten oszillierenden, intersektional informierten Arbeit im Kino.
Die Stadt Los Angeles und der in ihr verankerte Mythos Hollywood ziehen sich leitmotivisch durch das Gesamtwerk der Yonemotos, die in Kalifornien als Kinder japanisch-amerikanischer Eltern aufwuchsen und stark von der Mentalität der Westküste geprägt wurden.
Zu ihren zentralen Untersuchungsfeldern gehören das Begehren und die Idee der romantischen Liebe, insbesondere, wie sie in Melodramen, Seifenopern oder der Werbeindustrie inszeniert werden, und wie diese medialen Bilder unsere Vorstellungen, Affekte und Verhaltensformen prägen, nicht selten auch kontaminieren. Sex, Politik und ethnische Identität, vor allem aus der Perspektive von Außenseiter*innen und mit Einflüssen aus der Geschichte japanisch-amerikanischer Kultur, verbinden sich zu einem Konglomerat meist überbordender sprachlicher und visueller Ausdrucksformen, in denen Humor nie zu kurz kommt.
Als Auftakt zu jedem der vier Programme zeigen wir eine Gesangsdarbietung (im Karaokestil) aus der Mehrkanalinstallation ENKA! (Jonida Laçi, Dietmar Schwärzler)
In Kooperation mit sixpackfilm