Filmmuseum macht Film
30. Juni bis 3. Juli 2026
Seit den Anfängen des Österreichischen Filmmuseums waren die Rollen der hier handelnden Personen mitunter fließend. Zu Beginn steht das monumentale Œuvre von Peter Kubelka, einem der Filmmuseumsgründer, der vom Filmemacher zum Kurator wurde. In der jüngeren Vergangenheit verwandelte einer von Kubelkas Nachfolgern seine kuratorische Leidenschaft in einen monumentalen Filmessay (Alexander Horwaths Henry Fonda for President) und ging den umgekehrten Weg vom Kurator zum Filmemacher.
Ein genauerer Blick auf die vielfältige und enthusiastische Gruppe, die derzeit das Team des Filmmuseum bildet, zeigt, dass fast die Hälfte von uns Bilder nicht nur begutachtet, bewahrt, restauriert, katalogisiert, erforscht, programmiert, bewirbt, darüber nachdenkt und schreibt, sondern sie auch selbst produziert! Das Filmmuseum macht Filme unterschiedlichster Art. Manche tun dies professionell, andere als nächtliches Hobby. Manche bleiben dem analogen Film treu, andere treiben die digitale Zukunft voran. Manche wollen erinnern, erschüttern, aufrütteln, bewegen, andere unterhalten, erforschen oder hinterfragen. Manche sind bereits etabliert, andere stehen am Beginn.
Was uns jedoch alle verbindet, ist das Bewusstsein, dass die Vielzahl der Herangehensweisen an das Kino – von der rein theoretischen bis zur rein praktischen – verschiedene Seiten derselben Medaille darstellen: der aufrichtige Glaube an die transformative Kraft der Bilder. Dieser Glaube ist umso kostbarer in unserer heutigen Zeit, in der die Dekonstruktion von Überzeugungen und die Entwertung von Bildern durch ihre radikale Manipulation noch nie so einfach war.
Feiern Sie mit uns das Ende der Spielzeit 2025/26 mit einer fröhlich und unbeschwert zusammengestellten Auswahl unserer innigsten Wünsche – und stoßen wir auf die bevorstehende Sommerpause an, in Vorfreude auf die neue Filmsaison im September. (Jurij Meden)
Sofern nicht anders angegeben, sind die Programmtexte eine Gemeinschaftsarbeit.
In Anwesenheit der Filmemacher*innen
Seit den Anfängen des Österreichischen Filmmuseums waren die Rollen der hier handelnden Personen mitunter fließend. Zu Beginn steht das monumentale Œuvre von Peter Kubelka, einem der Filmmuseumsgründer, der vom Filmemacher zum Kurator wurde. In der jüngeren Vergangenheit verwandelte einer von Kubelkas Nachfolgern seine kuratorische Leidenschaft in einen monumentalen Filmessay (Alexander Horwaths Henry Fonda for President) und ging den umgekehrten Weg vom Kurator zum Filmemacher.
Ein genauerer Blick auf die vielfältige und enthusiastische Gruppe, die derzeit das Team des Filmmuseum bildet, zeigt, dass fast die Hälfte von uns Bilder nicht nur begutachtet, bewahrt, restauriert, katalogisiert, erforscht, programmiert, bewirbt, darüber nachdenkt und schreibt, sondern sie auch selbst produziert! Das Filmmuseum macht Filme unterschiedlichster Art. Manche tun dies professionell, andere als nächtliches Hobby. Manche bleiben dem analogen Film treu, andere treiben die digitale Zukunft voran. Manche wollen erinnern, erschüttern, aufrütteln, bewegen, andere unterhalten, erforschen oder hinterfragen. Manche sind bereits etabliert, andere stehen am Beginn.
Was uns jedoch alle verbindet, ist das Bewusstsein, dass die Vielzahl der Herangehensweisen an das Kino – von der rein theoretischen bis zur rein praktischen – verschiedene Seiten derselben Medaille darstellen: der aufrichtige Glaube an die transformative Kraft der Bilder. Dieser Glaube ist umso kostbarer in unserer heutigen Zeit, in der die Dekonstruktion von Überzeugungen und die Entwertung von Bildern durch ihre radikale Manipulation noch nie so einfach war.
Feiern Sie mit uns das Ende der Spielzeit 2025/26 mit einer fröhlich und unbeschwert zusammengestellten Auswahl unserer innigsten Wünsche – und stoßen wir auf die bevorstehende Sommerpause an, in Vorfreude auf die neue Filmsaison im September. (Jurij Meden)
Sofern nicht anders angegeben, sind die Programmtexte eine Gemeinschaftsarbeit.
In Anwesenheit der Filmemacher*innen
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