Aequador, 2012, Laura Huertas Millán

Programm 1

Aequador Regie, Drehbuch: Laura Huertas Millán; Kamera: Alexandra Sabathé; Schnitt: Gustavo Vasco, Laura Huertas Millán. FR, 2012, DCP, Farbe, 19 min. Spanisch mit engl. UT
Sol Negro (Black Sun) Regie, Drehbuch: Laura Huertas Millán; Kamera: Jordane Chouzenoux, Laura Huertas Millán; Schnitt: Isabelle Manquillet, Hernán Barón, Laura Huertas Millán. CO/FR/US, 2016, DCP, Farbe, 43 min. Spanisch mit engl. UT
El Laberinto (The Labyrinth) Laura Huertas Millán. CO/FR, 2018, DCP, Farbe, 21 min. Spanisch mit engl. UT
 
Wie schreibt sich Architektur in eine Landschaft ein und in welchem Verhältnis steht diese zu ihren Bewohner*innen? Dieser Frage gehen sowohl Aequador als auch El Laberinto nach, die beide im kolumbianischen Amazonasgebiet angesiedelt sind. Während Aequador die Kolonialgeschichte in den Wäldern Lateinamerikas anhand von modernistischen Bauten wachruft und in ein Science-Fiction-Setting verwandelt, stellt El Laberinto die Ruinen der Villa des kolumbianischen Drogenbarons Evaristo Porras ins Zentrum, die eine exakte Imitation der "Dynasty"-Mansion der Carringtons darstellt, eine der bekanntesten TV-Serien aus den 1980er Jahren. Sol Negro zeigt eine konfliktreiche Familiengeschichte, in der ein Suizidversuch der Protagonistin die innerfamiliären Rollen neu beleuchtet. Millán verknüpft derart Autoethnografie mit Fiktion. (D.S.)
 
In Anwesenheit von Laura Huertas Millán

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