Das 2025 aus der Taufe gehobene "Zentrum für Materialwissenschaften in Kunst und Konservierung" (ZMKK) ist das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen dem Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst (INTK) und dem Institut für Konservierung und Restaurierung der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Bundesdenkmalamt und dem Österreichischen Filmmuseum. Es versteht sich als offene Forschungsplattform und Wissenszentrum, das den Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Konservierung stärkt.
Das Filmmuseum ist stolz darauf, als Partnerinstitution seine Expertise im Bereich der Erhaltung, Digitalisierung und wissenschaftlichen Erforschung audiovisueller Materialien in das ZMKK einbringen zu können. Mit seinem Multiformat-Filmscanner MWA Spinner S2, der in die nationale Forschungsinfrastruktur eingebunden ist, stellt das Filmmuseum modernste Technologie für die hochauflösende Digitalisierung von Filmformaten von 8mm bis 35mm bereit.
Diese Infrastruktur erlaubt nicht nur die präzise Sicherung gefährdeter Filmwerke, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten der materialwissenschaftlichen Analyse von Filmmaterialien, ihrer Alterungsprozesse und Erhaltungsstrategien. Damit trägt das Filmmuseum wesentlich zur interdisziplinären Forschung bei, die das ZMKK künftig bündeln und vorantreiben wird.
ZMKK | Akademie der bildenden Künste Wien | INTK | Bundesdenkmalamt
Zentrum für Materialwissenschaften in Kunst und Konservierung (ZMKK)

Ermöglicht wurde das Projekt durch die Förderung des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) im Rahmen der Ausschreibung "Digitale Forschungsinfrastruktur".