Emily Artmann © Ellis Artmann-Widerhofer
der wackelatlas – sammeln und jagen mit H. C. Artmann, 2001, Emily Artmann, Katharina Copony (Foto: sixpackfilm)

Emily Artman
In memoriam

27. Mai 2026

Die Editorin und Lyrikerin Emily Artmann verstarb im Jänner dieses Jahres. Mit urteilsfreier Neugier und empathischem Esprit hat sich Emily Artmann ihrer Arbeit und ihren Mitmenschen zugewandt. Als Sprachkünstlerin veröffentlichte sie zwei Bände mit Lyrik. in einem mantel aus fischhaut (2021), ihrem ersten Gedichtband, näherte sie sich historischen Persönlichkeiten an und bediente sich dabei der freien, aber präzisen Assoziation. Arboretum (2025) war ihrem geliebten Garten und seinen Pflanzen gewidmet. Als Editorin ging sie ähnlich vor wie beim Zusammenstellen von Worten, auf der Suche nach dem roten Faden hinter den Bildern, den sie meist schnell ausmachte, mit leichtem Herzen, aber nie leichtfertig Ballast abwerfend.

Mit diesem Abend gedenkt das Österreichische Filmmuseum in Kooperation mit der Diagonale der Filmemacherin und Poetin Emily Artmann. (Andrea Pollach)

In Anwesenheit von Familie und Weggefährt*innen