King Kong, 1933, Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack

King Kong

Regie: Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack; Drehbuch: J. A. Creelman, Ruth Rose; Kamera: Edward Linden, J.O. Taylor, Vernon L. Walker; Musik: Max Steiner; Schnitt: Ted Cheesman; Darsteller: Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot. US, 1933, 35mm, sw, 101 min. Englisch
 
Davor:
notes on film 01 else Norbert Pfaffenbichler; Kamera: Martin Putz; Musik: Wolfgang Frisch; Darsteller: Eva Jantschitsch. AT, 2002, 35mm, sw, 6 min
 
"King Kong ist nicht nur der größte Affe der Welt, sondern auch der geilste", verkündet Co-Schöpfer Merian C. Cooper zum Kinostart seines Sensationserfolgs, was nur einen Teil von dessen entwaffnender Magie erklärt, die trotz Dutzender Variationen und Remakes unerreicht ist. Der originale King Kong gestaltet den Mythos von der Schönen und dem Biest nicht nur durch tricktechnische Meisterleistung als unwiderstehliches Versprechen von Zerstörungsdrang und Kindertraum zugleich: Der Affe ist atavistisches Monster – purer, ungezügelter Trieb-Koloss – und entzückendes Spielzeug in berückender Stop-Motion-Bewegung. Lieblingsfilm der Surrealisten und Hollywood-Märchen vom "achten Weltwunder": Kong, Herrscher über die tropische Insel, gefangen und erniedrigt, ausgestellt, ausgebrochen und schließlich in verzweifelter Liebe durch New York amoklaufend. Kong, genuines Wunder der Zaubertrickkiste Kino. Entrée: ein ganz anderer Blick auf die Schöne und den (voyeuristischen) Zauber von Film. (C.H.)
 
In Anwesenheit von Norbert Pfaffenbichler am 13. November