Kaisōroku (Memoiren), 1977, Okabe Michio

Hirasawa Go III

Kurzfilmprogramm

Seishōnen no tame no eiga nyūmon (Kinoführer für junge Leute) Terayama Shuji. JP, 1974, 16mm (Dreifachprojektion), Farbe, 3 min
Satsujin katarogu (Mordkatalog) Matsumoto Toshio. JP, 1975, DCP, Farbe, 20 min. Japanisch mit dt. UT
Kaisōroku (Memoiren) Okabe Michio. JP, 1977, DCP (von 16mm), sw, 22 min. Japanisch mit dt. UT
24 Frames per Second Iimura Takahiko. JP, 1975–78, 16mm, Farbe, 12 min
 
Terayama Shūji spielte eine führende Rolle in der Underground-Theaterbewegung und experimentierte mit unterschiedlichsten Möglichkeiten des Kinos, etwa durch Mehrfachprojektionen mithilfe von drei Projektoren. Matsumoto Toshio zeigt in Satsujin katarogu Aufnahmen von Ermordeten und schafft mit einem immer gleichen von ihm selbst eingesprochenen Kommentar zu den Bildern ein labyrinthisches Werk, in dem sich Fiktion und Realität vermischen. Okabe Michio, Underground-Ikone der 1960er, verfolgte das Prinzip eines subjektiven Kinos, indem er Bilder, die ihn filmisch interessierten, und Rollen, die er selbst spielen wollte, mischte. In Kaisōroku wird die Fantasie des Künstlers der späten 1970er in einer chaotischen Bilderkette verbunden. Iimura Takahiko führte auch medienübergreifend Experimente durch, um die Form des Films an sich zu hinterfragen. In 24 Frames per Second verwendete er Einzelbilder für seinen filmischen Ausdruck. (H.G.)

Spieltermine:

Sa 30.10.2021 11:00download iCal
Während der Viennale von 21. bis 31.10. sind keine Reservierungen möglich, es gelten gesonderte Ticketregelungen. Tickets sind ausschließlich an Viennale-Kassen, per Telefon 01/526 594 769 oder unter www.viennale.at erhältlich.