Visual History of the Holocaust

Von Bildern extremer Gewalt und vom digitalen Kuratieren

Seit 2019 haben das Ludwig Boltzmann Institute for Digital History und das Österreichische Filmmuseum gemeinsam mit 13 weiteren Institutionen in Österreich, Deutschland, Frankreich, Israel und den USA die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Technologien bei der Erschließung und Vermittlung von Dokumenten zum Holocaust erforscht. Das Hauptresultat ist eine digitale Plattform, die Filmaufnahmen, Fotos und Textdokumente aus Archiven weltweit zusammenführt, in Bezug zueinander sowie zu anderen Objekten setzt und in großer Zahl öffentlich verfügbar macht. Im Rahmen dieser Präsentation wird gezeigt, wie avancierte Digitalisierungskonzepte, digitale Bild- und Textanalyse und die zeitbasierte Annotation von Film neue Zusammenhänge für die Erforschung des Holocaust und neue Zugänge zum visuellen Kulturerbe insgesamt erschließen. (I.Z./M.L.)
 
Präsentation von Ingo Zechner, Michael Loebenstein und Tobias Ebbrecht-Hartmann
 
Freier Eintritt, freiwilliger Solidarbeitrag (1 Euro) zugunsten der Aktion Kulturpass

Spieltermine: