Home Movie Day 2020
Ab 17. Oktober 2020
Der Home Movie Day zelebriert die private Filmpraxis und bietet die Gelegenheit Amateurfilme zu sehen, die Zeitgeschichte auf persönliche und überraschende Weise erzählen. Das Österreichische Filmmuseum beteiligt sich diesmal mit einem Filmprogramm aus der eigenen Sammlung am internationalen Home Movie Day, der heuer online stattfinden wird.
Ab 17. Oktober 2020 ist das kuratierte Programm auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. Filmamateur*innen und Akteure erzählen und kommentieren dabei ihre Filme selbst.
Parfumerie Jindra 1962, 8mm, sw, stumm, 7 min
Eine Urlaubsfahrt 1962, 8mm, sw, stumm, 7 min (Ausschnitt)
"Abends, wenn die Kinder schliefen, habe ich die Filme geschnitten", erinnert sich Hilde Bezenker. Die Filmamateurin erzählt vom Filmemachen und vom Filmen als Gemeinschaftsaktivität, eine Leidenschaft, die sie mit ihrem Mann Georg teilte. Die sonst stummen Filme werden in einem Tonstudio von der Filmamateurin während der Projektion kommentiert.
Stefanie Zingl (ÖFM) im Gespräch mit Hilde Bezenker
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Bump 1977, 8mm, Farbe, Magnetton, 7 min
Svetlana 1970, 8mm, Farbe, Magnetton, 14 min
Franz Mulec (1932–2001) war von Beruf Tänzer und Schauspieler, unter anderem am Raimund Theater in Wien. In seiner Freizeit hat er mit seinen Freund*innen Filme gedreht und war Mitglied im Klub der Kinoamateure Österreichs (KdKÖ). Seine Filme zeichnen sich durch prächtige Farben und eine Überfülle und Üppigkeit aus, die sowohl den immer wiederkehrenden Natur- und Blumenmotiven geschuldet sind, als auch den ausgelassenen Festen und frivolen Vergnügungen, die sie dokumentieren und inszenieren. Die pure Lust am Leben und an den Menschen stehen im Zentrum seiner Filme.
Melanie Konrad (Universität Wien) im Gespräch mit Stefan Mras, ein Wegbegleiter Mulecs.
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Die Sterntaler 1986, Super 8, Farbe, Magnetton, 10 min
Puppentrickfilme – aus der Praxis, für die Praxis 1986, Super 8, Farbe, Magnetton, 13 min
Rudolf Enter, Jahrgang 1927, hat seine Leidenschaft für den Trickfilm nach eigenem Bekunden bereits in der Kindheit entdeckt: Mit 10 oder 12 Jahren begann er, auf blanken Zelluloidstreifen mit Tusche und Feder erste Bewegungsphasen zu zeichnen. Ende der 1960er Jahre drehte er seine ersten Farb-Zeichenfilme, wenig später dann auch Puppentrickfilme für den Schulgebrauch im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht. Wie die kleine Auswahl aus seinem umfangreichen Werk zeigt, hat Rudolf Enter aber nicht nur Filme animiert, sondern auch Menschen zum Filmen.
Mit einer Einführung von Vrääth Öhner (Ludwig Boltzmann Institute for Digital History) im Rahmen des FWF Forschungsprojekts "Praktiken des Lehr- und Unterrichtsfilms in Österreich"
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Der Home Movie Day zelebriert die private Filmpraxis und bietet die Gelegenheit Amateurfilme zu sehen, die Zeitgeschichte auf persönliche und überraschende Weise erzählen. Das Österreichische Filmmuseum beteiligt sich diesmal mit einem Filmprogramm aus der eigenen Sammlung am internationalen Home Movie Day, der heuer online stattfinden wird.
Ab 17. Oktober 2020 ist das kuratierte Programm auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. Filmamateur*innen und Akteure erzählen und kommentieren dabei ihre Filme selbst.
"HG Produktion" – Im Tonstudio mit Hilde Bezenker
Georg mit Projektor und Tonband Ca. 1965, 8mm, sw, stumm, 2 minParfumerie Jindra 1962, 8mm, sw, stumm, 7 min
Eine Urlaubsfahrt 1962, 8mm, sw, stumm, 7 min (Ausschnitt)
"Abends, wenn die Kinder schliefen, habe ich die Filme geschnitten", erinnert sich Hilde Bezenker. Die Filmamateurin erzählt vom Filmemachen und vom Filmen als Gemeinschaftsaktivität, eine Leidenschaft, die sie mit ihrem Mann Georg teilte. Die sonst stummen Filme werden in einem Tonstudio von der Filmamateurin während der Projektion kommentiert.
Stefanie Zingl (ÖFM) im Gespräch mit Hilde Bezenker
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Das Paradies liegt in jedem Augenblick – Filme von Franz Mulec
Ein Traum im Frühling 1967, 8mm, Farbe, Magnetton, 15 minBump 1977, 8mm, Farbe, Magnetton, 7 min
Svetlana 1970, 8mm, Farbe, Magnetton, 14 min
Franz Mulec (1932–2001) war von Beruf Tänzer und Schauspieler, unter anderem am Raimund Theater in Wien. In seiner Freizeit hat er mit seinen Freund*innen Filme gedreht und war Mitglied im Klub der Kinoamateure Österreichs (KdKÖ). Seine Filme zeichnen sich durch prächtige Farben und eine Überfülle und Üppigkeit aus, die sowohl den immer wiederkehrenden Natur- und Blumenmotiven geschuldet sind, als auch den ausgelassenen Festen und frivolen Vergnügungen, die sie dokumentieren und inszenieren. Die pure Lust am Leben und an den Menschen stehen im Zentrum seiner Filme.
Melanie Konrad (Universität Wien) im Gespräch mit Stefan Mras, ein Wegbegleiter Mulecs.
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Rudolf Enter, Film-Animateur
Zu Besuch bei der Filmfachgruppe Ca. 1950, 9,5mm, sw, stumm, 8 minDie Sterntaler 1986, Super 8, Farbe, Magnetton, 10 min
Puppentrickfilme – aus der Praxis, für die Praxis 1986, Super 8, Farbe, Magnetton, 13 min
Rudolf Enter, Jahrgang 1927, hat seine Leidenschaft für den Trickfilm nach eigenem Bekunden bereits in der Kindheit entdeckt: Mit 10 oder 12 Jahren begann er, auf blanken Zelluloidstreifen mit Tusche und Feder erste Bewegungsphasen zu zeichnen. Ende der 1960er Jahre drehte er seine ersten Farb-Zeichenfilme, wenig später dann auch Puppentrickfilme für den Schulgebrauch im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht. Wie die kleine Auswahl aus seinem umfangreichen Werk zeigt, hat Rudolf Enter aber nicht nur Filme animiert, sondern auch Menschen zum Filmen.
Mit einer Einführung von Vrääth Öhner (Ludwig Boltzmann Institute for Digital History) im Rahmen des FWF Forschungsprojekts "Praktiken des Lehr- und Unterrichtsfilms in Österreich"
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