Appunti per un'Orestiade africana (Notizen zu einer afrikanischen Orestie), 1970, Pier Paolo Pasolini

Appunti per un'Orestiade africana (Notizen zu einer afrikanischen Orestie)

Pier Paolo Pasolini. IT, 1970, 35mm, sw, 73 min. Italienisch mit engl. UT*
 
Davor: "Le mura di Sana" Pier Paolo Pasolini. IT, 1971, 35mm, Farbe, 13 min. Italienisch mit engl. UT
 
Appunti, Notizen, sind es, die Pasolini bei der Recherche für einen Film über die Orestie von Aischylos aufnimmt. Er hebt an mit der Dokumentation seiner Aufenthalte in Uganda und Tansania, darauf folgt eine Diskussion mit afrikanischen Studierenden an der römischen Universität La Sapienza über die Zusammenhänge der griechischen Tragödie mit der aktuellen Situation in Afrika. Das Feedback lässt Pasolini an der Idee einer afrikanischen Orestie zweifeln, der Film wird nie gedreht. "Le mura di Sana" zeigt die Situation im Nordjemen, der nach dem Bürgerkrieg durch chinesische Investoren wieder aufgebaut wurde. Pasolini ruft die UNESCO auf, gegen die Zerstörung der historischen Altstadt von Sana'a vorzugehen. Dokumentiert wird der Einzug der Konsumgesellschaft im Jemen, den Pasolini mit der Zerstörung der Kulturlandschaft in Italien in Verbindung setzt und die er wiederum anhand der mittelalterlichen Stadt Orte bei Rom aufzeigt. (C.Hö.)
 
*Courtesy Istituto Luce – Cinecittà

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