Christian Reiner, Foto: Sepp Dreissinger / ECM Records

Land der Arbeit. Christian Reiner spricht Pier Paolo Pasolini

Der italienische Dichter, Essayist und Filmemacher Pier Paolo Pasolini war stets ein unabhängiger und schonungsloser Chronist seiner Zeit. In seinen Texten prangert er unermüdlich soziale Missstände in seinem Land an, aber auch sein katholischer Glaube und die Frage nach der Kunst der Poesie ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Werk. "Pasolini quält, was er sieht – und was er sieht, ist das, was Leo Tolstoi 'Das große Verbrechen' genannt hat: die Monopolisierung des Bodens zum Nutzen von ein paar tausend reichen Leuten", schreibt Wolf Wondratschek im Begleittext zur kürzlich bei ECM-Records veröffentlichten CD Land der Arbeit, die an diesem Abend im Filmmuseum präsentiert wird. Wolf Wondratschek, der mit Christian Reiner die Texte ausgewählt und gemeinsam mit dem Produzenten Manfred Eicher für dieses Album gestaltet hat, wird eine Auswahl von Gedichten von Pier Paolo Pasolini präsentieren und kommentieren, gelesen werden sie von Christian Reiner.
 
Lesung in Anwesenheit von Wolf Wondratschek und Christian Reiner