Amos-Vogel-Atlas

Der gebürtige Wiener Jude Amos Vogel (1921–2012) wurde nach der Emigration in die USA eine der wichtigsten Figuren der internationalen Filmkultur. Im Filmclub Cinema 16 revolutionierte er Sehgewohnheiten, indem er verschiedenste Kinoformen zusammenbrachte – Motto: Films You Cannot See Elsewhere. Sein Buch Film as a Subversive Art ist ein Meilenstein unabhängigen Denkens über das Kino.

Das Filmmuseum hat die Publikation Be Sand, Not Oil über Vogel publiziert und beherbergt in der Amos Vogel Library einen Teilnachlass. Parallel zu dessen Beforschung führen wir in der Reihe Amos-Vogel-Atlas historische Programme des Cinema 16 wieder auf und stellen neue Filmprogramme im Geiste Amos Vogels vor.
 
Ermäßigte Tickets (3 Euro) für Studierende mit Mitgliedschaft
 

Die einzelnen Programme im Überblick:

 
Le 15/8, 1973, Chantal Akerman, Samy Szlingerbaum (Foto: Arsenal – Institut für Film und Videokunst)

12: Chantal Akerman und Samy Szlingerbaum

Jänner 2023

Im Zusammenspiel der fünf gezeigten Filme zeigen sich erstaunliche Parallelen und abgründige Kontraste: Kino-Therapie.
 
King Kong, 1933, Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack

11: Von Affen und Menschen

November 2022

Als "kurioses Ungeheuer" wird der Titelheld von King Kong in Film als subversive Kunst gefeiert. Der fiktive Riesenaffe ist eine der Ikonen des Kinos geblieben, was sich seiner zeitlosen Ambivalenz verdankt.
Por primera vez (Zum ersten Mal), 1969, Octavio Cortázar

10: Medium & Ereignis

September 2022

Dieses Kapitel widmet sich dem filmischen Potenzial zur Aktivierung der Zuschauer*innen in Hinblick auf eine Veränderung von Welt und Gesellschaft durch die Schaffung von Kino-Ereignissen.
Invocation of My Demon Brother, 1969, Kenneth Anger (Kadervergrößerung ÖFM)

9: Sound & Vision

Juli 2022

Dieser Amos-Vogel-Atlas widmet sich der filmischen Beschäftigung mit Musik mit Schwerpunkt auf die kurze Form.
 
 
Meshes of the Afternoon, 1943, Maya  Deren

8: Female Subversion Is Here to Stay

April 2022

Dieser Amos-Vogel-Atlas stellt Maya Derens Avantgarde-Klassikern Filme von Sabine Marte und Mara Mattuschka gegenüber.
 
Slikovnica pčelara (Des Imkers Sammelalbum), 1958, Dušan Makavejev

7: Fortbestand

Februar 2022

Wir widmen uns zwei besonderen Leidenschaften von Amos Vogel: dem subversiven Kino der 1960er und 1970er aus Osteuropa und der Diversität im kulturell geförderten französischen Kurzfilm.
Anticipation of the Night, 1958, Stan Brakhage (Kadervergrößerung ÖFM)

6: Wendepunkte

Mai 2022

Im Zentrum stehen jeweils Filme, die zu wesentlichen Wendepunkten in Amos Vogels Laufbahn wurden.
 
Corazón del Tiempo, 2008, Alberto Cortés (Foto: IMCINE)

5: Viva Zapatista!

September 2021

Revolutionären Klassikern des dritten Kinos gewidmet, die Vogel zu den Zentralwerken des zeitgenössischen subversiven Films zählte.
Shadows, 1959, John Cassavetes

4: Lichter der Großstadt

Juli 2021

Konzipiert rund um einen Schlüsselfilm aus der Schlussphase von Vogels Filmclub: Shadows von John Cassavates.
 

Un chien andalou, 1929, Luis Buñuel

3: Die surreale Erfahrung

Mai/Juni 2021
 

Zwei Programme die dem Surrealismus gewidmet sind, einer dezidiert umstürzlerischen Bewegung, die Vogel zeitlebens wichtig blieb.
 

Amos and Marcia Vogel at Cinema 16, 1955 © Peter Martin (The Estate of Amos Vogel)

2: Für Marcia Vogel

April 2019

Die Leistungen von Amos Vogel wären ohne seine Lebensgefährtin und Mitkämpferin Marcia undenkbar gewesen. Kapitel 2 des Vogel-Atlas widmet sich ihren Favoriten.
A Study In Choreography for Camera, 1945, Maya Deren (Foto: Musée National d'Art Moderne)

1: Cinema 16 ...

Dezember 2018

Zwei Programme mit Kurzfilmen: Das erste zusammengestellt aus Werken, die Vogel im Cinema 16 gezeigt hat und das zweite als Vorschlag, wie ein Weiterdenken seiner Arbeit aussehen könnte.

Bitte beachten Sie, dass Sie für das Programmarchiv registriert und eingeloggt sein müssen, um Details vergangener Veranstaltungen zu sehen.


< Zurück zur Übersicht